Heimpremiere der 1. Damenmannschaft

 

mannschaft 0910Zu ihrem ersten Heimspiel in der 2. Bundesliga überhaupt empfängt die 1. Damenmannschaft am Samstag den TTK Anröchte. Der Spielverlauf wird stark von der Aufstellung der Gäste abhängen. Denn diese haben mit der Deutschen Meisterin von 1997 und 1998 und ehemaligen Nummer 4 der Welt Jing Tian-Zörner nicht nur eine absolute Spitzenspielerin, sondern mit Aimei Wang auf Position 2 auch noch eine weitere ehemalige Bundesligaakteurin im oberen Paarkreuz in ihren Reihen. Auch in der unteren Hälfte scheint der TTK mit Linda Creemers und Yan Henrich klar im Vorteil. Beide konnten bereits Erfahrungen im oberen Paarkreuz der 2. Liga sammeln und zählten letztes Jahr zu den besten Spielerinnen in ihren Paarkreuzen. Auch wenn die Aufstellung klar für die Westfälinnen spricht, werden unsere Damen nach den Auswärtserfolgen in Berlin selbstbewusst in die Partie gehen und schon alleine für Doreen Beckert alles daran setzen ihre Heimpremiere erfolgreich zu gestalten. Dabei lastet vor allem auf Ying Ni Zhan ein großer Druck. Jenny schlägt nicht nur das erste Mal vor heimischem Publikum auf, sondern trifft dabei auch noch auf zwei Weltklassespielerinnen. Auch Marketa Benesova wird wie immer ihr Bestes geben und wird versuchen wie in den Spielen gegen den VfL Tegel und den TuS Uentrop die Sensation eines Einzelsieges zu schaffen. Die Zuschauer und Fans der Mannschaft dürfen sich auch auf eine Julia Bütow in Bestform freuen. Julia agiert seit zwei Wochen auf einem hohen spielerischen Niveau, welches auch in diesem Spiel auf einen Punktgewinn hoffen lässt. Für die leider schwer verletzte Doreen Beckert wird nach längerer Pause Mandy Ködel starten.

Zuschauer und Freunde des Tischtennissports dürfen sich also auf ein Punktspiel auf hohem Niveau freuen.

Beginn ist 18.00Uhr in der Brauhausturnhalle in Merseburg.

 

Bezirksliga Männer

 

Das Warm-Up gibt ab 13.00Uhr unsere 1. Herrenmannschaft gegen den SV Hohenmölsen 1919. Nach den drei vorangegangenen Niederlagen will die Mannschaft um Kapitän Jürgen Bohndorf endlich die ersten Punkte einfahren.

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2. Bundesliga

 

ying ni zhan 1Nach fast einmonatiger Spielpause geht an diesem Wochenende für die 1. Damenmannschaft mit zwei Auswärtsspielen in Berlin die Punktspielsaison weiter.

Am Samstag müssen unsere Damen dabei zunächst bei der bereits im Abstiegskampf erprobten Mannschaft des VfL Tegel antreten. Beim VfL treffen die Merseburgerinnen in Marie Ollmer auf ein bereits bekanntes Gesicht. Die ehemalige Spitzenspielerin des TSV bildet zusammen mit Sarah-Madeleine Schrödter das untere Paarkreuz der Gastgeberinnen. In der oberen Hälfte schlagen zudem mit Exnationalspielerin Gaby Rohr und der mehrfachen berlinerischen Landesmeisterin Constanze Heller zwei weitere unangenehm spielende Gegnerinnen auf. Dennoch sollte bei einer geschlossenen Mannschaftsleistung zu mindestens ein Unentschieden möglich sein.

Spielbeginn ist 14.00Uhr in der Sporthalle im Tile-Brügge-Weg 63.

 

Im Sonntagsspiel bekommen es unsere Damen dann ab 11.00Uhr mit niemand geringerem, als mit der Bundesligareserve des 3B Berlin Tischtennis zu tun. Die Berlinerinnen haben mit Pengpeng Guo die absolute Spitzenspielerin der Liga und die aktuelle Drittplatzierte der Deutschen Meisterschaften in ihren Reihen, so dass sowohl Ying Ni Zhan, als auch Marketa Benesova über sich hinaus wachsen müssen, um sie in Bedrängnis bringen zu können. Gegen Lucie Czyzova sollten jedoch beide mit einer ordentlichen Leistung eine Chance haben. Im unteren Paarkreuz wird viel von der Tagesform von Julia Bütow und Doreen Beckert abhängen. Können beide an ihre Form aus den letzten Wochen anknüpfen, so ist sowohl ein Sieg gegen Katja Ollmer, als auch gegen Jennifer Schmidt möglich.

 

Abreise für Offizielle und Fans der Mannschaft ist am Samstag um 09.00Uhr am Roßmarkt 15 in Merseburg.

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Julia Bütow souverän

Die Kleinste ist am Ende die GrößteIn Ebendorf fand am vergangenen Wochenende die Landesrangliste der Damen und Herren statt. Dafür hatten sich zuvor die zwölf „besten“ Spieler und Spielerinnen des Landes qualifiziert. Während sich bei den Herren im Vorfeld ein enger Kampf abzeichnete, war bei den Damen in Abwesenheit von Ying Ni Zhan und Doreen Beckert Julia Bütow klar favorisiert. Bereits nach dem 1. Tag lag Bütow mit einer Bilanz von 6:0 Spielen und 24:1 Sätzen vorn. Lediglich die für den TTC Halle in der Oberliga spielende Marion Behr konnte mit ebenfalls 6 Siegen zu diesem Zeitpunkt noch mithalten. Da beide auch am zweiten Tag bis zur letzten Runde ungeschlagen blieben, kam es zu einer Neuauflage des Finales der letzten Landesmeisterschaften. In diesem zeigte die Nummer 3 der Bundesligamannschaft ihr wahres Können und setzte sich klar mit 4:0 durch. Dies bedeutete am Ende nicht nur den 1. Platz mit einer Bilanz von 11:0 Spielen, bei gerade mal drei verlorenen Sätzen, vor Marion Behr und Verena Zimmermann (SV Turbo 90 Dessau), sondern auch die Qualifikation zum Bundesranglistenturnier.
Herzlichen Glückwunsch!

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Julia Bütow vor erster Bewährungsprobe

Julia Bütow strebt Qualifikation anAm kommenden Wochenende findet in Ebendorf die Landesrangliste der Damen und Herren. Da Doreen Beckert trotz Empfehlung des TTTV leider nicht am Turnier teilnehmen darf, geht für uns Julia Bütow als einzige Teilnehmerin an den Start. Sollte die Nummer 3 des Bundesligateams ihre gute Form aus den letzten Punktspielen mitnehmen können, zählt sie zu den absoluten Topfavoriten auf den Sieg, der gleichzeitig die Qualifikation zur Top 48 bedeutet. Julia trifft dabei unter anderem auf die Oberligaspielerinnen Marion Behr und Sandra Wasser vom TTC Halle, die Landesranglistensiegerin der Mädchen Marielle Warnecke (SSV 80 Gardelegen) und die routinierte Riestedterin Claudia John.

Beginn ist am Samstag 10.00Uhr und Sonntag bereits 09.00Uhr.

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Happy Birthday Uwe!

 

Der Vorstand möchte dir, lieber Uwe, auf diesem Wege rechtherzlich im Namen aller Mitglieder zu deinem 60. Geburtstag gratulieren.

Wir bedanken uns für dein unermüdliches Engagement für den Verein und den Tischtennissport und wünschen dir ganz viel Gesundheit, Kraft und Lebensmut für mindestens weitere 60 Jahre im Kreise deiner Lieben.

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TTVg WRW Kleve – TSV 1990 Merseburg 6:2

 

Die 2. BundesligamannschaftIn ihrem ersten Punktspiel in der 2. Bundesliga überhaupt musste die 1. Damenmannschaft auswärts beim TTVg WRW Kleve, der dieses Jahr zu den Topteams der Liga zählt, antreten. Trotz der hohen Niederlage bot die Mannschaft um Mannschaftsführerin Marketa Benesova eine gute spielerische Leistung.

In den Doppeln kam es zu einer Punkteteilung. Während Julia Bütow / Doreen Beckert dem Spitzendoppel der Gastgeberinnen mit Ilka Böhning und Carla Nouwen relativ klar mit 0:3  unterlagen, konnten im zweiten Doppel Ying Ni Zhan und Marketa Benesova ebenso deutlich Jessica  Wirdemann / Liza-Marie Siegmund bezwingen. In den nun folgenden Einzelspielen wurde von beiden Mannschaften Spitzentischtennis geboten, so dass die 60 Zuschauer voll auf ihre Kosten kamen. Gleich im ersten Einzel des Tages bahnte sich eine kleine Überraschung an. Denn nicht die favorisierte Böhning setzte in den ersten beiden Sätzen die besseren Akzente, sondern Benesova war es, die das Spielgeschehen bestimmte und folgerichtig in Führung ging. Leider brach sie danach ein wenig ein und musste sich am Ende noch mit 2:3 geschlagen geben. Zhan unterlag trotz guter Leistung Nouwen in vier Sätzen. Damit lastete der Druck nun auf dem unteren Paarkreuz, wenn man den Anschluss nicht verlieren wollte. Leider mussten sich aber auch Beckert und Bütow Wirdemann bzw. Siegmund geschlagen geben, so dass wir nach der ersten Einzelrunde mit 1:5 zurücklagen. Von diesem Rückstand ließ sich Zhan in ihrem zweiten Einzel gegen Böhning jedoch nicht beeinflussen und konnte mit ihrem Fünfsatzerfolg noch einmal auf 2:5 verkürzen. Da Benesova dann jedoch Nouwen glatt in drei Sätzen unterlag, war die Niederlage für unsere Damen besiegelt.

Somit steht am Ende zwar ein verdienter Sieg der Kleverinnen, wenn auch nicht unbedingt in dieser Höhe, zu Buche, jedoch hat die Mannschaft gezeigt, dass sie durchaus in der Lage ist auch gegen Spitzenteams mitzuhalten.

 

 

TuS Uentrop – TSV 1990 Merseburg 5:5

 

Von der Niederlage vom Vortag angespornt, wollten unsere Damen beim Mitaufsteiger, dem TuS Uentrop, unbedingt punkten.

Wie bereits in Kleve konnten wir zu Beginn wieder ein Doppel für uns entscheiden. Dieses Mal waren es Julia Bütow und Doreen Beckert, die über Lara Broich und Yuko Imamura mit 3:1 siegten. Ying Ni Zhan / Marketa Benesova mussten sich hingegen mit demselben Resultat Alexandra Scheld / Nadine Sillus geschlagen geben.

Mit dieser Punkteteilung ging es in die erste Einzelrunde. Eine absolute Topleistung bot hier Benesova in ihrem ersten Einzel gegen Scheld. In einem begeisternden Spiel konnte Benesova ein ums andere mal einen Satzrückstand wett machen und am Ende den Endscheidungssatz in der Verlängerung unter tosendem Beifall der Mannschaft und Fans für sich entscheiden. Marketa Benesova schlägt sensationell Alexandra ScheldZhan konnte an ihre Leistung vom Vortag anknüpfen und gewann gegen ihre ehemalige Vereinskameradin Broich klar in drei Sätzen und brachte uns mit 3:1 in Führung. Von einer Schulterverletzung gehandicapt konnte Beckert leider nicht ihr ganzes Leistungsniveau abrufen und unterlag Schülerinnennationalspielerin Sillus. Bütow hingegen spielte stark auf und ließ Imamura bei ihrem 3:0 Erfolg nie wirklich eine Chance. Mit einem echten Spitzenspiel begann die zweite Runde. Vom ersten Ballwechsel an brillierten Zhan und Scheld mit einem wahren „Angriffsfeuerwerk“, in dem sich Zhan am Ende durchsetzen konnte und damit das Unentschieden bereits sicherte. Doch die Arnsbergerinnen kämpften sich noch einmal in das Spiel zurück. So gelang es Broich im 4. Satz einen Matchball gegen Benesova abzuwehren, ehe sie dann selbst ihren Ersten verwandelte. Trotz einer guten spielerischen Leistung und gewonnenem ersten Satz konnte Bütow ihr Spiel gegen Sillus leider nicht erfolgreich gestalten. Anschließend gab Beckert noch einmal alles und kämpfte sich nach einem 0:2 Satzrückstand gegen Imamura zurück ins Spiel und konnte sogar in den Sätzen ausgleichen. Auch im Entscheidungssatz hielt sie bis zum 7:7 gut mit, ehe Imamura noch einmal zulegen konnte und doch noch gewann.

Trotz des vergebenem Punkt, kann die Mannschaft stolz auf sich und sollte das Unentschieden als Motivationsschub für die kommenden Spiele nutzen.

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Offener Brief an den Präsidenten des TTVSA

Werter Herr Präsident,
bei deiner Amtsübernahme im Jahre 2004 hast du die sportliche Entwicklung des TTVSA als deine Hauptaufgabe bezeichnet und du versprachst bei ausbleibenden Erfolgen auch die nötigen Konsequenzen gegenüber dem Landestrainer zu ziehen. Was ist aus deinem Versprechen geworden? Welche sportlichen Erfolge kann der Verband unter deiner Leitung vorweisen? Obwohl dich die damaligen Präsidiumsmitglieder Frank Thomas (Verbandssportwart) und Alexander Röhrig (Verbandsjugendwart) bereits vor 4 Jahren auf das ungenügende Training des Landestrainers Günter Spott auf der Sportschule hingewiesen haben, hast du anstatt mit den beteiligten Personen zu reden, sie durch Mobbing soweit gebracht, das sie ihre Funktionen niederlegten.

Auch wir haben dich mehrmals gebeten das Training auf der Sportschule zu überprüfen, da die Beschwerden von unserer Spielerin Victoria Reimann einer Klärung bedurften. Deine, für uns unverständliche, Reaktion war, dem Landestrainer den Rücken zu stärken und Victoria Reimann vom Leistungstraining unter fadenscheinigen Gründen auszuschließen. Wir wollten nach der Rückkehr von Mandy Ködel Nachwuchstalenten des TTVSA eine Möglichkeit bieten im Verband verbleiben zu können, was  uns auch, trotz massiver Gegenwehr von Günter Spott, gelungen ist.

Wir haben mehrfach mit dir das Gespräch gesucht, um die schwierige Situation zu klären. Leider ist es bis heute nicht zu diesem klärenden Gespräch gekommen.

Wir haben keine großen Worte über eine sportliche Konzeption wie Günter Spott verloren, sondern haben Taten sprechen lassen. Wir sind stolz darauf, dass wir als nicht gerade finanzstärkster Verein der 2 Bundesliga, Spielerinnen, wie Ying Ni Zhan und Doreen Beckert, verpflichten konnten. Beide wollen sich sportlich beweisen. Ying Ni Zhan möchte sich für die Deutschen Meisterschaften qualifizieren und auch dort erfolgreich spielen. Doreen Beckert hat die Absicht bei der NEM ihr Leistungsniveau unter Beweis zu stellen und möchte versuchen ihr hervorragendes Ergebnis von den Südwestdeutschen Meisterschaften aus dem Spieljahr 2008 zu wiederholen. Leider wird dies mit aller Macht vom Präsidium versucht zu verhindern.
In der 2. Bundesliga gibt es 4 Reservespieltage. Allerdings müssten beide aber 5 Pflichturnieren teilnehmen. Diese haben wir auf Grund der Spielstärke unserer Spielerinnen für die Termine der LEM, NEM und NDEM freigehalten. Wenn man Doreen Beckert schon von der LRL ausschließt, müsste man sie wenigstens für die BEM freistellen. Es ist auf Grund der Terminfülle der 2. Liga einfach nicht möglich den Termin für die BEM freizuhalten.
Dasselbe gilt auch für Robert Roß. Er suchte letztes Jahr die sportliche Herausforderung in einem anderen Landesverband, um sich weite zu entwickeln, und wird zum Dank ein Jahr später vom LRL ausgegrenzt. Für uns vollkommen unverständlich, zumal Robert Roß ein Eigengewächs des Verbandes ist.

Im Interesse des Tischtennissports von Sachsen-Anhalt bitten wir nochmals um ein klärendes persönliches Gespräch. Es sollte doch im Sinne aller, die den Tischtennissport in Sachsen-Anhalt aus dem "Dornröschenschlaf“ holen wollen und zu einer Zusammenarbeit bereit sind, eine zufriedenstellende Lösung zu finden. Wir sind uns sicher, dass alle Beteiligten eine einvernehmliche Lösung anstreben werden.
Wir denken, dass ein klärendes Gespräch besser ist, als eine Gerichtsverhandlung. Ein offener Brief wäre sonst unumgänglich.

In der Hoffnung in einem Gespräch eine Lösung zu finden, verbleibe ich mit freundlichen Grüßen.
Uwe Siegert

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Punktspielauftakt 1. Damen

 

Mit zwei Auswärtsspielen startet die 1. Damenmannschaft kommendes Wochenende in die Spielsaison 2009/2010.

Unsere Damen bestreiten dabei ihr erstes Punktspiel in der 2. Bundesliga überhaupt am Samstag in Kleve. Der TTVg WRW Kleve zählt mit zu den stärksten Mannschaften der Liga und wird wahrscheinlich in Bestbesetzung antreten. Neben den Spitzenspielerinnen Ilka Böhning und der aus den Niederlanden stammenden Carla Nouwen, die, wie im Vorjahr, im oberen Paarkreuz für Kleve auf Punktejagd gehen werden, konnten die Gastgeberinnen mit Jessica Wirdemann vom TuS Glane eine weitere bereits bundesligaerfahrene Spielerin verpflichten. Wie gut wir mit den Kleverinnen mithalten können, hängt vor allem von Neuzugang Ying Ni Zhan ab. Da Jenny von der Spielstärke her mit Böhning und Nouwen auf Augenhöhe zu scheinen seid, wird die Tagesform bei diesen Spielen den Ausschlag geben. Auch wenn Marketa Benesova als Außenseiterin in die Partien geht, wird sie sich nicht kampflos geschlagen geben.
Im unteren Paarkreuz feiert unser zweiter Neuzugang, Doreen Beckert, ihr Debüt in der 2. Liga. NNeuzugang Doreen Beckerteben ihr wird Julia Bütow auflaufen. Sollten beide ihr spielerisches Potential abrufen können, ist durchaus auch in    diesem Spiel in der unteren Hälfte der ein oder andere Punktgewinn    möglich.

Spielbeginn ist 14.00Uhr.

 

Am Sonntag sind unsere Damen dann ab 11.00Uhr beim TuS Uentrop zu    Gast. Nach nur einjähriger Abstinenz, melden sich die Arnsbergerinnen in    Liga 2 zurück. Der Aufsteiger setzt dabei auf die Mischung aus Erfahrung    der Routiniers Alexandra Scheld und Idiko Imamura und auf die   jugendliche  Frische von Lara Broich, Nadine Sillus und Yuko Imamura.   Neben Sillus  und Imamura, die zu den besten deutschen   Nachwuchsspielerinnen  gehören, hat der TuS Uentrop mit Nina   Mittelhahn, das wohl momentan  größte Talent des DTTB, in der   Hinterhand.

Dennoch streben wir auch in diesem Spiel einen Punktgewinn an.

 

Um sich optimal auf  beide Spiele vorzubereiten, ist ein gemeinsames Abschlusstraining am Freitag in Krefeld geplant.

 

Abreise für Offizielle und Fans der Mannschaft ist bereits Freitag um 12.30Uhr am Roßmarkt 15 in Merseburg.

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Damenteam des TSV Merseburg strebt nach sensationellem Aufstieg den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga an

MERSEBURG/MZ - Mit dem Spieljahr 2009/2010 ist der Tischtennisverband Sachsen-Anhalts erstmalig im Punktspielgeschehen mit einer Mannschaft auf Bundesebene vertreten. Die Damen des TSV Merseburg zeichnen dafür verantwortlich. Sie schafften im abgelaufenem Spieljahr den sensationellen Aufstieg in die 2. Bundesliga. „Nun stehen wir vor einer großen sportlichen Herausforderung in der Nordstaffel der zweithöchsten deutschen Spielklasse, in der zehn Teams vertreten sind“, bekennt TSV-Vorsitzender Peter Wiest. Zwei davon müssen am Ende der Saison 2009/2010 absteigen. julia btow 6Inwieweit man den Anforderungen der 2. Bundesliga gerecht wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt beim TSV Merseburg schwer einzuschätzen. Vom erfolgreichen Team des letzten Jahres sind zwei Spielerinnen ausgeschieden. Die unumstrittene Nummer eins, Hana Valentova (35), hatte nur einen Vertrag für ein Jahr. Aus familiären Gründen spielt die Tschechin jetzt wieder in ihrer Heimat. Auch die 19-jährige Victoria Reimann steht nicht mehr zur Verfügung. Nach erfolgreichem Abitur absolviert sie ein Praktikum in Indien. „Wir stehen vor einer großen sportlichen Herausforderung.“ Peter Wiest TSV-Vorsitzender Durch die Verpflichtung von Yingni Zhan, die zuletzt für Bad Driburg in der 1. Bundesliga aktiv war, scheint die Zielstellung Klassenerhalt nicht unmöglich. „Jenny“ gilt als hoffnungsvolle Nachwuchsspielerin des Deutschen Tischtennis Bundes (DTTB) und trainiert im Leistungsstützpunkt Düsseldorf. Marketa Benesova konnte für ein weiteres Jahr verpflichtet werden und spielt an Position zwei. In der oberen Hälfte wird sie sicher einen schweren Stand haben, denn gegenüber der Vorsaison haben sich fast alle Teams verstärkt. Bekannte Tischtennisgrößen werden also in Merseburg aufschlagen. Die international erfahrenen Jing Tian- Zörner (TTK Anröchte), Jie Schöpp (SC Poppenbüttel), Pengpeng Guo (3B Berlin II), Katalin Jedtke (Kaltenkirchner TS) aber auch die ehemaligen Jugendnationalspielerinnen Svenja Obst (Tostedt II) und Jessica Wirdemann (TTVg Kleve) sind nicht zu unterschätzen. Sie alle wollen sich für die 1. Bundesliga empfehlen. Klarer Aufstiegsfavorit ist der TTK Anröchte. Mitaufsteiger TTV Hövelhof ist allerdings wie Kleve nicht zu unterschätzen, denn beide Vereine vermelden starke Neuzugänge. Ohne Abstiegssorgen sollten sicherlich Kaltenkirchen und Tostedt II sein. Spielt Schöpp bei Poppenbüttel alle entscheidenden Spiele mit, so sollte es für den Klassenerhalt reichen. Obwohl VfL Tegel-Berlin, TuS Uentrop (mit der deutschen Schülermeisterin Ildiko Imamura) und TSV Merseburg als Abstiegskandidaten gehandelt werden, sind alle drei Mannschaften nicht gewillt, das Feld kampflos zu räumen. Mit Julia Bütow und Neuzugang Doreen Beckert (Post Zeulenroda), die bisherige Nummer eins in Thüringen, ist man im unteren Paarkreuz nicht chancenlos. Mandy Ködel kann erst in der zweiten Halbserie wieder voll trainieren, steht der Mannschaft im Notfall aber zur Verfügung. Mit dem Einsatz der vor zwei Jahren beim TSV spielenden Chinesin Chen Yi liebäugelt man. Sie ist aus familiären Gründen vorübergehend in ihre Heimat zurückgekehrt, möchte aber wieder nach Deutschland. „Wir haben Kontakt zu ihr und hoffen eventuell auf einen Einsatz in der Rückrunde“, blickt TSV-Abteilungsleiter Klaus Ködel voraus. Die TSV-Damen werden kämpferisch und spielerisch alles geben, um ihr selbst gestecktes Saisonziel zu erreichen. Dafür benötigen sie aber die Unterstützung ihrer Fans und hoffen, dass sie bei den Heimspielen wieder die Mannschaft nach vorn treiben. „Die Begegnungen in Merseburg werden wieder in der Brauhaus-Sporthalle ausgetragen. Dafür hat der Tischtennisverband eine Ausnahmegenehmigung erteilt“, bestätigt Wiest. Die Spielboxen, die eigentlich ein Abmaß von 14 mal 7 Meter haben müssen, sind für die Merseburger Halle auf 12 mal 6 Meter festgeschrieben. So bleibt für das Unternehmen Klassenerhalt die gewohnte Umgebung erhalten. Das erhöhte Budget für die 2. Bundesliga konnte mit Unterstützung des Hauptsponsors (Gehrig-Verlag) und weitere Förderer gesichert werden. In der nächsten Woche beginnt das Training für die kommende Saison. Mit Teilnahmen an Vorbereitungsturnieren will man die Qualität der einzelnen Spielerinnen verbessern. Der Punktspielauftakt erfolgt dann am 5./6. September mit den Auswärtsbegegnungen in Kleve und beim TuS Uentrop. Das erste Heimspiel findet am 10. Oktober gegen den TKK Anröchte in der Brauhaushalle statt. Die moderaten Eintrittspreise (2,50 Euro) - wobei Kinder und Jugendliche nichts zahlen - sollten für zusätzlichen Zuspruch sorgen. Marketa Benesova will mit ihren Mannschaftskameradinnen vom TSV auch in der 2. Bundesliga bestehen.

von Heinz Böttger
Fotos: Peter Wölk Weiterlesen
Ying Ni Zhan ist die neue Nummer eins im Team - Neuzugang bei den Damen des TSV Merseburg strebt Rückkehr in den Stamm der Nationalmannschaft an

MERSEBURG/MZ - Die Tischtennis- Damenmannschaft des TSV Merseburg qualifizierte sich mit dem Regionalliga- Staffelsieg in der vergangenen Saison für die 2. Bundesliga. Dieser großen sportlichen Herausforderung nach dem Aufstieg wollen sich die Merseburgerinnen mit einer neuen Spielerin auf der Teamposition eins stellen. Ying Ni Zhan kam vom Erst-Bundesligisten Bad Driburg in die Saalestadt. Unser Mitarbeiter Heinz Böttger unterhielt sich vor der Saisonvorbereitung mit ihr.
ying ni zhanKönnen sie sich den Sportinteressierten unserer Region etwas näher vorstellen? Zhan: Ich bin 20 Jahre alt und kam als Zehnjährige nach Deutschland. Mein Vater war damals Tischtennis-Profi bei Bayer Uerdingen und holte mich, meine Mutter und meine jüngere Schwester aus China nach Nordrhein-Westfalen. Ich bin derzeit Hauptgefreite der Bundeswehr und diene bei der Sportfördergruppe in Köln, da ich zum erweiterten Kreis der deutschen Nationalmannschaft gehöre. Beschreiben sie uns bitte ihren sportlichen Werdegang? Zhan: Angefangen habe ich mit zehn Jahren bei Bayer Uerdingen, wo ich neun Jahre lang spielte. Von der Bezirksklasse gelang uns der Durchmarsch bis in die 2. Bundesliga. In der letzten Saison gehörte ich zum Team des Erstligisten Bad Driburg. Im Nachwuchsbereich gewann ich 2004 und 2007 die deutschen Meistertitel im Einzel. Im Schülerbereich holte ich auch im Mixed und Doppel Medaillenplätze. Bei den Nachwuchs-Europameisterschaften wurde ich 2007 Dritte. Seit 2008 gehöre ich zum Kreis der Nationalmannschaft. Wie kamen sie zum TSV nach Merseburg und wie bekommen sie die Entfernung zwischen Wohn-, Trainigs- und Heimspielort ihres neuen Vereins unter einen Hut? Zhan: Ich suchte unbedingt einen Verein in der 2. Bundesliga. Die Kontakte zu mir knüpfte Klaus Ködel. Ich wohne weiter in Krefeld und trainiere im Bundesleistungszentrum in Düsseldorf. Zu den Heimspielen in Merseburg werde ich freitags anreisen, um dann am Samstag ausgeruht antreten zu können. Zu den Auswärtsspielen werde ich zumeist direkt von daheim zu den Spielorten fahren. Zu den Heimspielen ist der Weg für mich oft weiter als zu den Auswärtsauftritten des TSV. Welche sportlichen Ziele haben sie sich für die kommende Saison gesteckt? Zhan: Wir wollen mit dem TSV den Klassenerhalt schaffen. Aber es wird schwer, da viele gute Teams in der 2. Bundesliga vertreten sind. Ich hoffe es gelingt uns, denn ich möchte gern in Merseburg bleiben, weil ich sehr gut aufgenommen wurde und ich mich sehr wohl fühle. Das letzte Jahr lief für mich sportlich nicht optimal, weder in Bad Driburg noch in der Auswahl. Ich will mich verbessern und wieder zum Stamm der Nationalmannschaft gehören.
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Jenaer bester Freizeitspieler

Norman Eckardt gewinnt Volkssportturnier des TSV Merseburg und der MZ

Peter Fischer„Es hat mir trotzdem sehr viel Spaß gemacht", zog der 69-Jährige Peter Fischer aus Mücheln ein kurzes Resümee. Er war am Freitag im Finale des erstmalig vom TSV 1990 Merseburg und der Mitteldeutschen Zeitung durchgeführten Tischtennis-Freizeitturniers in der Dürerhalle Merseburg gescheitert. Der 40 Jahre jüngere Jenaer Norman Eckardt hatte die Oberhand behalten und entschied das Endspiel klar mit 3:0-Sätzen für sich. Nach der Auslosung gingen die Freizeitsportler in sieben Dreierund einer Zweiergruppe an die Tische. Edith Habel war das Losglück nicht hold, hatte sie doch mit Norbert Rygoll und Roland Bugar zwei starke Gegner in ihrer Gruppe. „Wenn es bei mir nicht klappt, werde ich mit meinem Schwager Wilfried mitfiebern", sagte die 66-Jährige, die sonst nur an der heimischen Tischtennisplatte mit ihrem Ehemann und Freunden spielt. Sie schied in der ersten Runde als Drittplatzierte ihrer Gruppe leider aus. In das Achtelfinale hatte es hingegen Tim Holzhausen (12), einer der jüngsten Turnierteilnehmer, geschafft. Bei dem Nachwuchstalent des TSV 90 waren gute Ansätze zu erkennen, doch sein Gegner Peter Fischer, der spätere Finalteilnehmer, konnte mit seiner Routine überzeugen. Durch ein 0:3 war für Tim nach der zweiten Runde Schluss. Der Altersunterschied der Kontrahenten, der in diesem Spiel 57 Jahre betrug, bewies den Volkssportcharakter der Veranstaltung. In das Achtelfinale eingezogen war auch Peter Piechotta (49), der dort auf Wolfram Weiwad (37) traf. Der sportbegeisterte Piechotta, gleichzeitig Präsident des Landesverbandes der DLRG, bewies seine Vielseitigkeit. Früher als Kind habe er oft Tischtennis gespielt, aber nie in einem Verein. „Ich folge gern solchen Aufrufen wie diesem und mache mit um Spaß zu haben", strahlte der 49-Jährige nach seinem 3:0-Sieg über Weiwad, denn er hatte damit sogar das Viertelfinale erreicht. Unter den besten Acht kamen die Freizeitsportler dann richtig ins Schwitzen. Michael Heinreich(43) hatte gegen seinen jüngeren Gegner Stephan Oberreich verloren. „Hier konnte ich nicht mehr mithalten", gab Heinrich zu. Die Besten an diesem Tag, Peter Fischer und Norman Eckardt, standen im Finale. Eckardt, der eigentlich aus Jena kommt, wurde von seiner Schwiegermutter Petra Thimme auf das Turnier aufmerksam gemacht und war extra dafür angereist. „Ich hatte es in der Zeitung gelesen und weiß ja, dass Norman gern Tischtennis spielt. Da habe ich ihm Bescheid gesagt und es hat sich gelohnt", war auch sie begeistert, dass es am Ende zum Turniersieg gereicht hat. Aber auch Fischer zeigte sich zufrieden.Shokampf Blaszczyk  - Plachy „Mit dem zweiten Platz habe ich nicht gerechnet.", so der sportbegeisterte 69-Jährige Rentner, der sich regelmäßig einmal pro Woche mit Freunden zum Tischtennisspielen trifft. „Jetzt muss ich mich beeilen. Ich will doch die Profis sehen", erklärte Fischer und verschwand in den Umkleideräumen. Denn die Augen in der Halle und auf den Zuschauerrängen richteten sich schon auf die beiden mehrfachen Olympia-, Welt- und Europameisterschaftsteilnehmer, Lucjan Blaszcyk und Josef Plachy. Sie waren bereits an der Platte und spielten sich zum Aufwärmen einige Bälle mit „erschreckend" schnellem Tempo zu. In einem Schaukampf zeigten die beiden dann Tischtennis auf höchstem Niveau. Es schien so, als hätten sie die Gesetze der Physik außer Kraft gesetzt. Schmetterbälle, Topspinschüsse, Effet - und jede Menge Gags. So wurde, wenn ein Ball zu weit kam, die Platte ein Stück verschoben oder über die Absperrung hinaus gespielt. Auch mit dem Schläger im Mund kam der Ball auf der Gegenseite an. Bälle mit dem Kopf, der Fußsohle, oder ein Spiel im Sitzen hinter der Platte, waren Showeinlagen, die die Profis zum Besten gaben und die bei den Zuschauern Würdigung fanden. Kurzum, die beiden hatten am Freitagabend die ganze Halle voll im Griff.

von Anke Losack Weiterlesen

Favoriten erwartungsgemäß vorn

Lucjan Blaszczyk und Josef Plachy gewinnen international besetztes Turnier in Merseburg - Zum Saisonausklang stand der Spaß im Vordergrund

Josef PlachyAnknüpfend an die erfolgreichen internationalen Tischtennis-Turniere um den Raben-Cup, die bis 1996 in der Domstadt stattfanden, organisierte der TSV Merseburg am Sonnabend in der Sporthalle in der Dürerstraße praktisch eine Neuauflage. Das internationale Zweier-Mannschaftsturnier, bei dem zum Saisonausklang der Spaß im Vordergrund stand, hatte eine gute Besetzung gefunden. Aufgrund von Problemen bei der Anreise konnten einige europäische Spieler ihren Start kurzfristig in Merseburg nicht wahrnehmen. Die acht angereisten Teams garantierten aber trotz allem, dass eines der leistungsstärksten Vereinsturniere von Sachsen-Anhalt in der Saalestadt ausgetragen werden konnte. Die herausragenden Teilnehmer waren ohne Zweifel die mehrmaligen Olympia- und WM-Teilnehmer Lucjan Blaszczyk (Polen) und Josef Plachy (Tschechien), die ihrer Favoritenrolle am Ende gerecht wurden. „Ich freue mich, dass ich nach einigen Jahren der Abstinenz wieder in Merseburg aufschlagen kann", unterstrich der Tscheche. Mit Blaszcyk hatte er bereits am Freitagabend bei einem Showkampf (die MZ berichtete) am Rande des Jedermann-Turniers die Tischtennis-Fans begeistert. Beim Mannschaftsturnier am Sonnabend wurde in zwei Vierergruppen gespielt, wobei die beiden erstplatzierten Teams die Endrunde erreichten. Ohne größere Überraschungen wurden die Gruppenspiele absolviert. In der Gruppe eins spielten Sachsen-Anhalts Landesmeister Jens Beckmann/Michi Görner (MSV Hettstedt/SV Biederitz) ohne Respekt gegen Blaszczyk/Plachy. In einem sehenswerten Fight nahmen die Außenseiter den großen Favoriten unter viel Beifall einen Satz ab und erreichten mit Gruppenrang zwei die Endrunde. Christoph Waltemode/Ying-ni Zhan (BSV Dortmund/Bad Driburg) gewannen ebenfalls sicher in der Vorrundengruppe zwei vor Anna Helbig/Linda Renner (Leutzscher Füchse). Die sympathischen Leipzigerinnen boten eine hervorragende kämpferische Leistung und erreichten verdient die Endrunde. Hier trafen sie auf Blaszczyk/Plachy, was natürlich das Aus bedeutete. Im anderen Halbfinale kam es zur spannendsten Begegnung des Tages. Durch eine leichte Schulterverletzung spielte „Jenny" Ying-ni Zhan, die in der kommenden Saison die Nummer eins des Merseburger Damenteams in der 2. Bundesliga sein wird, etwas verhalten und riskierte nicht zu viel. Beckmann/Görner waren nahe dran, die Turnierüberraschung zu schaffen. Im entscheidenden Satz unterlief Beckmann beim Stand von 10:10 ein Fehlaufschlag und eine anschließende „Vorhandrakete" von Waltemode brachte die Spielentscheidung. Der Dortmunder war für das Team aus Sachsen-Anhalt einfach zu stark. Somit kam es zum erwarteten Endspiel. Die Zuschauer kamen hier nochmals voll auf ihre Kosten. Plachy und Waltemode boten mit ihren phantastischen Ballwechseln sehr guten Tischtennissport mit großem Unterhaltungswert. Am Ende war Waltemode im Entscheidungssatz mit 12:10 erfolgreich. Dadurch gab es zum Turnierabschluss noch eine spannende Begegnung. Blaszczyk machte schließlich den Turniersieg gegen Waltemode in einem beidseitig offensiv geführten Spiel perfekt. Beim abendlichen Ausklang des Turniers kam nochmals zum Ausdruck, dass der TSV Merseburg ob seiner in der 2. Bundesliga spielenden Damen-Mannschaft und dem wieder neu belebten internationalen Turnier ein Aushängeschild des Tischtennisverbandes des Landes ist.

von Heinz Böttger und Klaus Ködel Weiterlesen
Der TSV gibt offiziell den Rückzug der 1. Herrenmannschaft aus der Landesliga in die Bezirksliga bekannt.

Aus privaten Gründen einzelner Spieler, hat die Mannschaft gemeinsam mit den Vorstand beschlossen sich in die Bezirksliga zurückstufen zu lassen.

Jürgen Bohndorf                       Peter Wiest                           Klaus Ködel
Mannschaftsleiter                     Präsident                              Geschäftsführer
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Lucjan Blaszczyk und Josef Plachy starten beim TSV Turnier
       

Einen sportlichen "Leckerbissen vom Feinsten" serviert der TSV 1990 Merseburg allen Tischtennisbegeisterten kommendes Wochenende. 14 Mannschaften aus 4 verschiedenen Ländern gehen in Merseburg an den Start. Mit den mehrfachen Olympia-, Welt- und Europameisterschaftsteilnehmern Lucjan Blaszczyk (Polen) und Josef Plachy (Tschechien) schlagen zudem absolute Topspieler auf. Außerdem haben weitere Spieler und Spielerinnen der Bundes- und Regionalligen ihr Kommen angekündigt. Erstmalig werden sich auch unsere Neuzugänge der Damenmannschaft den Fans vorstellen, auch wenn sie das Turnier noch für ihre alten Vereine bestreiten. Während unsere zukünftige Nummer 1  Ying Ni Zhan (Bad Driburg) mit Christoph Waltemode (Borussia Dortmund) spielen wird, bilden Julia Bütow und unser 2. Neuzugang Doreen Beckert (Post SV Zeulenroda), sowie Mandy Ködel und Victoria Reimann ein Team. Der amtierende Sachsen-Anhaltinische Landesmeister Jens Beckmann (Hettstedt) geht mit Michél Görner (Biederitz) an den Start. Die Spitzenspieler des TTVSA werden sich strecken müssen, um eine vordere Platzierung zu belegen.
Gespielt wird zunächst in Gruppen, wobei die beiden Erstplatzierten jeder Gruppe die Endrunde erreichen.
Spielort ist die Dürer - Halle in der Dürer-Straße. Die Turniereröffnung erfolgt 10.00Uhr. Beginn der Endrunde ist ca. 14.00Uhr. Für reichlich Speisen und Getränke ist gesorgt.

Unser besonderer Dank gilt der TOTAL RAFFINERIE MITTELDEUTSCHLAND, den STADTWERKEN MERSEBURG, der VOLKS und RAIFFEISENBANK SAALE-UNSTRUT und dem RADISSON BLU HOTEL HALLE - MERSEBURG, ohne deren großzügigen Unterstützung wir dieses Turnier nicht hätten veranstalten können.

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Merseburg verpflichtet 20-jährige Spitzenspielerin

ying ni zhan 1Mit der 20 jährigen Ying-ni Zhan (Spitzname: Jenny) konnte man eine Spielerin verpflichten, die unseren Vorstellungen entsprach. Sie ist sehr temperamentvoll und kann durch ihren stets vorhandenen Optimismus eine Mannschaft mitreissen. Mit ihr hat man eine sehr gute Nummer 1. Dass sich solch eine starke Spielerin einmal nach Sachsen-Anhalt "verirrt", ist sicherlich einigen Funktionären und allen voran Landestrainer G. Spott mit Sicherheit ein Rätsel. Wie sagte er doch im MDR vorigen Jahres:
In Sachsen-Anhalt ist kein Verein in den nächsten Jahren sportlich, wie wirtschaftlich in der Lage eine Spitzenposition in der RL einzunehmen, geschweige denn in der Lage 2.BL zu spielen. Was nun Landestrainer G. Spott?

Wir sind uns sicher, dass Jenny zu uns nach Merseburg passt, sind aber auch der Meinung, dass unsere Chancen die Klasse zu halten, mit ihr gestiegen sind.
Jenny war Deutsche Schülermeisterin, war bei den Mädchen eine der erfolgreichsten Spielerinnen Europas. Mehrere internationale Erfolge im Schüler- und Jugendbereich, sowie Medaillengewinne bei der Jugend EM unterstreichen dies nachdrücklich.


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Einlandungsfahrt nach Chatillon

Eine Einladung unserer Partnerstadt Chatillon folgten eine Tischtennismannschaft und eine Vertretung der Freizeitvolleyballer. Die Volleyballer nahmen an einen Breitensportturnier teil. Auch wenn nur eine hintere Platzierung am Ende stand, hielten Sie manches Spiel offen. Leider wurden Kampf und spielerische Leistung nicht belohnt. Lange trauerte man den letzten Platz nicht nach und hatte mit den Gastgebern viel Spaß beim anschließenden gemeinsamen Grillabend.

Im sportlichen Mittelpunkt stand wie immer der Städtevergleichskampf im Tischtennis, der reges Interesse fand. Um den zahlreichen Zuschauern kein langatmiges Spiel zu bieten(in Frankreich spielt man ein Sechser System bis 18 Spielgewinne) einigte man sich auf eine dreier Mannschaft. Gespielt wurde nach dem Mod.Swalthling Cup-System.

Im ersten Spiel musste Vicky gegen Marco spielen. In diesem gleichwertigen Spiel konnte sich Vicky im Endscheidungssatz knapp mit 16:14 durchsetzen. Die Zuschauer staunten nicht schlecht und konnten es nicht richtig begreifen, dass ihre Nr.2 von einer Dame bezwungen wurde. Daraufhin verlangten die Fans des Gastgebers eine Wiedergutmachung von ihrer Nr.1 Paul. Keiner ahnte die Stärke unseres Neuzuganges Jenny. Nach einem knappen gewonnen ersten Satz, zeigte Sie in den folgenden Sätzen bei manchen Ballwechseln wozu Sie fähig ist. Die Zuschauer waren begeistert und verabschiedeten Jenny mit viel Beifall. Gastspieler Christoph zeigte im nächsten Spiel seine Klasse. Er ließ zwar Julian mitspielen, aber der Sieg wurde locker eingefahren. Damit 3:0 für uns. Das anschließende Doppel für uns bestritten Jenny/Christoph gegen Marco/Paul. Die Zuschauer waren von dem Spiel begeistert. Auch wenn unsere Leute bei vielen hervorragenden Ballwechseln fast immer erfolgreich waren war die Stimmung in der Halle super. Am Ende war der 4:0 Erfolg jederzeit verdient.

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Den Schläger bereit halten


TSV 1990 Merseburg und Mitteldeutsche Zeitung rufen zum Turnier für Freizeitsportler auf - Tischtennis-Prominenz zeigt im Anschluss ihr Können.

MERSEBURG/MZ - Freizeitsportler und Sportbegeisterte aufgepasst! Der TSV 1990 Merseburg veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Mitteldeutschen Zeitung erstmalig ein Tischtennis-Freizeitturnier, bei dem Sportler, die nicht aktiv im Verein Tischtennis spielen, ihre Fähigkeiten am Schläger unter Beweis stellen können.

Am Freitag, den 12. Juni soll ab 17 Uhr in der Dürerhalle Merseburg das "Messen" der Freizeitspieler steigen. An dem Turnier teilnehmen kann jeder, der zehn Jahre und älter ist und sich bis zum 8. Juni mit seinem Vor- und Zunamen, sowie seinem Alter bei der Mitteldeutschen Zeitung anmeldet. Die Anmeldung kann per Post oder E-Mail an die MZ-Lokalredaktion erfolgen.

Ein Tischtennisschläger ist am Turniertag mitzubringen und auch die Kleidung ist den Hallenregeln entsprechend anzupassen. Gespielt wird dann ausschließlich im Einzel und je nach Beteiligung wird die Stärke der Gruppen zusammengestellt. Den Turniergewinnern winken attraktive Sachpreise.
Aber auch Zuschauer sind an diesem Tag in der Dürerhalle gern gesehen. Denn das Freizeit-Turnier soll an diesem Abend noch nicht alles gewesen sein. "Etwa gegen 20.30 Uhr wartet noch ein echter Leckerbissen", weiß Klaus Ködel, Tischtennis-Abteilungsleiter beim TSV, zu berichten.
Dem Verein ist es nämlich gelungen, internationale Tischtennis-Prominenz in die Domstadt zu holen. "Lucjan Blaszczyk und Josef Plachy werden im Anschluss an das Freizeitturnier einen Schaukampf bestreiten und den Zuschauern Tischtennis vom feinsten bieten", verrät Ködel stolz.

Blaszczyk, der sowohl beim Bundesligisten TTC Zugbrücke Grenzau als auch in der polnischen Nationalmannschaft die Nummer eins ist, feierte bereits zahlreiche nationale und internationale Erfolge. Der 34-jährige war polnischer Einzelmeister 1996 und 2005, holte bei der EM 2002 Silber im Doppel und Gold im Mixed-Doppel, sowie bei der EM 2007 Silber im Doppel und Bronze mit der Mannschaft.

Zudem nahm er seit 1996 an allen drei Olympischen Spielen teil. Olympia-Erfahrung hat auch der Tscheche Plachy.

1996 und 2000 hat er sich erfolgreich für die Teilnahme qualifiziert. Sein größter Erfolg ist der Gewinn der Deutschen Meisterschaft 1993, als er im Team mit Jörg Roßkopf für Borussia Düsseldorf spielte. Heute ist der 38 Jahre alte Plachy beim französischen Verein Pontoise Cergy unter Vertrag. Das Duell lässt auf lange und aufregende Ballwechsel hoffen.

Wer dieses Highlight verpasst, hat aber am Samstag, den 13. Juni, ebenfalls in der Dürerhalle Merseburg, noch einmal die Chance sich ein Bild von hochkarätigem Tischtennis-Sport zu machen.

Ab 10 Uhr lädt der TSV Merseburg beim 20. Internationalen Zweier-Mannschaftsturnier für Damen- und Herrenmannschaften zum Zuschauen ein. 16 Mannschaften u.a. eine Stadtauswahl aus Prag, Warschau, Bratislava und Budapest, aber auch die Damen des Gastgebers, die erst kürzlich in die 2. Bundesliga aufgestiegen sind, versprechen spannende Begegnungen.

Anmeldungen für das Tischtennis-Freizeitturnier bis zum 8. Juni an MZ-Lokalredaktion Merseburg, Bahnhofstraße 17 a, 06217 Merseburg oder
per E-Mail an:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


von Anke Losack

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Danke Sven Suppa!


Danke Sven SuppaDer TSV 1990 Merseburg muß sich nach dieser Saison leider von einem langjährigen Spieler trennen.

Sven Suppa sicherte uns nicht nur ein ums andere Mal den Klassenerhalt, er war auch ein sehr guter Sportkamerad und Freund. Trotz Arbeit und Familie nahm er sich immer wieder die Zeit für uns anzutreten. Dafür kann man Sven nicht genug danken. Wir hoffen natürlich, dass er auch eine schöne Zeit in Merseburg hatte und wünschen ihm und besonders seiner Familie alles erdenklich Gute für die weitere Zukunft.

 

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TSV 1990 Merseburg gewinnt 9:4 in Hohenmölsen

Beim Sonntagsspiel der Landesliga Süd war der TSV Merseburg zu Gast beim SV Hohenmölsen. Trotz ersatzgeschwächter Mannschaften auf beiden Seiten entwickelte sich ein spannendes Spiel. Merseburg verlor die ersten beiden Doppel. Doppel 3 konnte dank der guten Leistung von Schneider und Eberhardt mit einem klaren 3:0 gewonnen werden. Im ersten Durchgang gewannen Hergeth, Suppa, Liebau, Eberhardt und Schneider die Spiele für Merseburg. Weidemann konnte sich hier gegen Westeroth nicht durchsetzen. Im zweiten Durchgang verlor Hergeth sein Spiel gegen Birkner. Suppa und Weidemann konnten ihre Spiele gewinnen. Den Schlußpunkt setzte Liebau in einem schon verloren geglaubten Spiel gegen einen starken Westeroth. Liebau konnte einen 0:2 Satzrückstand und 3:7 Punktrückstand aufholen und das Spiel sogar gewinnen. Nach 3 Stunden endete das Spiel mit 9:4.

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AUFSTIEG PERFEKT

begrung 1. damen vs. ttk groburgwedel 2009Ein Topspiel sahen die über 100 Zuschauer in der Brauhausturnhalle. Eine Stunde vor dem Spiel zwischen den TSV 1990 Merseburg und TTK Großbugwedel stimmten die Cheerleader aus Merseburg-Meuschau die Anwesenden auf das Topspiel ein. In Anwesenheit des MdL Dr. Verena Spähte und Ehrenpräsident des TTVSA Werner Lüderitz entwickelte sich vom ersten bis zum letzten Ballwechsel ein an Spannung kaum zu übertreffendes Spiel. Die Doppelspiele nahmen den erwarteten Verlauf. Benesova/Valentova ließen Woltjen/Füldner nur im ersten Satz Hoffnung(12:10), die Sätze 2 und 3 waren dagegen eine klare Angelegenheit. Besser wie erwartet hielten Bütow/ Ködel gegen LI Dong/ Meyer mit. Trotz der 1:3 Niederlage enttäuschten beide nicht. Valentova sicherte den ersten Einzelsieg gegen Woltjen. Ihr 3:1 Sieg war nie richtig in Gefahr. Eine Topleistung bot Benesova trotz der 0:3 Niederlage gegen LI Dong. Benesova hatte sich in allen drei Sätzen deutliche  Satzführungen herausgespielt. Das bessere Ende hatte aber immer Li Dong. Bütow brachte mit ihren Sieg über Füldner aber die Domstädter wieder mit 3:2 in Führung, die die Gäste aber postwenden wieder ausglichen. Reimann war gegen Meyer chancenlos. Das mit Spannung erwartete Spitzenspiel zwischen Valentova und Li Dong eröffnete die zweite Runde. Immer wieder begeisterten beide Spielerinnen die Zuschauer. Li Dong wackelte, fiel aber nicht. Im Entscheidungssatz hatte Sie den längeren Atem. Benesova konnte jedoch mit ihren ungefährdeten Sieg über Woltjen wieder ausgleichen.  Durch drei Niederlagen in Folge  schienen alle "Messen" gesungen. Der Spielstand von 4:7 schien uneinholbar, konnte man doch nur noch auf Valentova und Benesova hoffen. Sie enttäuschten auch nicht und konnten auf 6:7 verkürzen. Im letzten Spiel des Tages mußte die bis dahin nicht überzeugende Reimann gegen die Nummer zwei der Gäste Woltjen an den Tisch. 0:2 und 5:9 alles schien gelaufen. Was Reimann dann an kämpferischen Einsatz zeigte, war enorm. Dazu kam eine spielerische Steigerung, die niemand ihr an diesem Tag mehr zugetraut hatte.  Beim Stande von 10:10  war Stimmung pur angesagt. 12:10 für Reimann. Im zweiten hielt Reimann von Anfang an dagegen, wiederum 12:10. Die Halle bebte. Sollte das Spiel doch noch kippen? Und es kippte.  Im fünften Satz 10:6 für Reimann und damit 4 Matchbälle. Die ersten zwei wurden vergeben. Eigener Aufschlag und in der Halle war sprichwörtlich "Totenstille“. Mit einem knallharten Rückhandkonter konnte Sie den dritten verwandeln. Die Halle glich einen einem "Tollhaus", war doch mit diesem Sieg von Reimann der Aufstieg in die 2 Bundesliga perfekt.  

victoria reimann 1Von Einer die angeblich keine Lust und Freude mehr an Tischtennisspielen hat, eine wahre Meisterleistung. Hat hier unser Landestrainer vielleicht etwas falsch verstanden oder wollte er verhindern das Vicky zu uns wechselt?
Egal, wie "hoch erfreut" einige Mitglieder des Präsidium des TTVSA über unseren Aufstieg in die 2 Bundesliga sind, hat man an ihrer "großen Anteilnahme im Vorfeld bzw. beim "BESUCH" unseres Spieles gesehen. Ein Dank an Ehrenpräsident Werner Lüderitz der unsere Damen persönlich beglückwünschte und nach dem Spiel noch ein paar persönliche Worte für alle Spielerinnen übrig hatte. Und der Rest des Präsidiums? Drückte mit Sicherheit die Daumen für unsere Gegnerinnen. Anders kann man ihre Interessenlosigkeit an diesem einmaligen Spitzenspiel für Sachsen-Anhalt nicht werten. Selbst gute Wünsche aus anderen  Bundesländern wurden aus dem Gästebuch entfernt, genau so die brandaktuelle Meldung vom Aufstieg unserer Mannschaft auf der Internetseite des TTVSA. Wie soll man die Glückwünsche (die mir per E-mail vom Präsidenten in Namen aller Präsidiumsmitglieder übermittelt wurde) in diesen Fall bewerten? Ein Schelm der dabei Schlechtes denkt.

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Merseburg spielte mit Hana Valentova(2,5) Marketa Benesova(2,5) Julia Bütow(1) Victoria Reimann(1) und Mandy Ködel. Ihren Anteil am Erfolg hat Susan Eidner, die sich als Ersatzfrau in brenzligen Situationen zur Verfügung stellte.

TSV 1990 Merseburg - TSV Steinbergen 8:2

Wie erwartet war der Druck bei den TSV Damen heraus. Steinbergen kämpfte und spielte hervorragend, aber den deutlichen 8:2 Sieg der TSV Mannschaft konnten Sie nicht verhindern.

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TSV Merseburg unterliegt HSV Wernigerode klar!

Auch Andreas Liebau fand gegen die starken Wernigeroder kein MittelBeim heutigen Pflichtspiel in der Landesliga Halle war der TSV Merseburg zu Gast beim HSV Wernigerode. Merseburg reiste ohne Hergeth und Suppa zum Tabellenzweiten. Leider gelang es Merseburg nicht das Fehlen der beiden besten Merseburger zu kompensieren. Der einzige Höhepunkt war der Sieg von Martin Eberhardt gegen Dirk Bumiller. Nach 75 Minuten endete das Punktspiel mit 9:1 für den HSV Wernigerode. Wir gratulieren dem HSV. Weiterlesen

DIE TSV DAMEN STEHEN KURZ VOR DEM AUFSTIEG ZUR 2. BUNDESLIGA
   
hana valentova und marketa benesovaDas man beim TSV 1990 Merseburg nicht nur große Reden schwingt sondern auch die erarbeitete sportliche Konzeption umsetzen kann, beweist die Damenmannschaft nachdrücklich.
Erstmalig steht eine Mannschaft aus S-A auf den Sprung in die 2 BL. Am Sonnabend treffen in der Brauhausturnhalle Merseburg der Tabellenerste und Tabellenzweiter aufeinander. Im Hinspiel musste unsere Mannschaft eine derbe Niederlage (2:8) einstecken. Ausgerechnet an diesem Tage hatten Hana und Marketa einen rabenschwarzen Tag erwischt. Da nutzte auch die gute Leistung von Julia und Vicky nichts. Wie die TSV Damen diese Niederlage wegsteckten, beweist jedoch die Moral und den Zusammenhalt  der Mannschaft und verdient alle Anerkennung. Seit dieser Niederlage gab es keinen Punktverlust mehr für unsere Mannschaft. Nach Beendigung der ersten Halbserie hatte man auf den Topfavoriten TTK Großburgwedel 3 Punkte Rückstand. Vor allen Neuzugang Li Dong bewies ihre Klasse. Vor dem jetzigen Aufeinandertreffen sind die Vorzeichen umgekehrt. Unsere Damen führen die Tabelle mit 3 Punkten Vorsprung an. Während die TSV Damen ungefährdet ihre Kreise zogen, zeigten die Gäste überraschend Nerven. Drei 6:8 Niederlagen sprechen für sich. Jetzt hat es unsere Mannschaft in der Hand, den größten Vereinserfolg zu erzielen. Aufstieg in die 2. BUNDESLIGA. Aber noch fehlt ein Punkt!!!

Wir drücken Hana, Marketa, Julia, Vicky und Mandy ganz fest die Daumen und toi,toi,toi.
Mit der Unterstützung zahlreicher Zuschauer sollte ein Aufstieg nicht utopisch sein.

Einstimmen auf das Spiel werden die Cheerleaders der Tanzgruppe Merseburg-Meuschau.

BEGINN 18.00 Uhr


Interview mit den Präsidenten des TSV 1990 Merseburg.

Peter Wiest stellte sich den Fragen der PresseSind Sie von dem Aufstieg überzeugt?
Herr Wiest:
Der Aufstieg ist erst dann perfekt, wenn sich unsere Damen den noch fehlenden Punkt erspielt haben. Dafür hat man in zwei Spielen noch die Gelegenheit. Sollte dies jedoch nicht der Fall sein, gratulieren wir den Damen trotzdem für ihre hervorragende Leistung die Sie über das ganze Jahr erbracht haben.

Sind Sie dann nicht enttäuscht?
Herr Wiest:
Von einer Enttäuschung kann nie die Rede sein. Ein 2. Platz in der dritthöchsten Liga Deutschlands ist eine hervorragende sportliche Leistung. Welcher Tischtennisverein in Sachsen-Anhalt kann noch solch einen Erfolg vorweißen?
 
Danke Herr Präsident

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TSV Damen wurden ihrer Favoritenrolle gerecht!

TSV Rostock Süd war am Sonnabend zu Gast in der Merseburger Brauhausturnhalle. Tabellenerster gegen Tabellenletzten traf sich zum "Pflichtspiel". Die Mannschaft des TSV 1990 Merseburg hatte sich fest vorgenommen ihre gute Ausgangsposition für den Aufstieg zur 2. Bundesliga nicht zu verspielen. Die Gäste kämpften hervohana valentova 1rragend um ein achtbares Ergebnis, was ihnen auch am Ende gelang. Die Doppelspiele endeten 1:1.Valentova/Benesova gingen die ersten beiden Sätze konzentriert an, im dritten machten Sie nicht mehr was nötig war (11:2, 11:1, 11:8). Ohne Chance dagegen Bütow/Reimann gegen Heinig/Höffer (0:3). Das erste Einzelspiel musste Valentova gegen Engel bestreiten. Satz 1 und 2 beendete Valentova in Schnelldurchgang. Nach Verlust des 3.Satzes machte Valentova aber wieder ernst. Am Ende ein klarer Erfolg für Valentova. Die Nummer 1 der Gäste Heinig brachte zwar ab und zu Benesova in Verlegenheit, musste aber nach gewonnenen ersten Satz Benesova am Ende zum ungefährdeten 3:1 Sieg gratulieren. Bütow blieb über Mews mit 3:1 erfolgreich. Bei Reimann merkte man schon im Doppel, dass Sie durch ihren Trainingsrückstand von ihrer Form der ersten Halbserie weit entfernt ist. Folgerichtig verlor sie ohne Chance gegen Höffer. Die zweite Rund begann mit den erwarteten Erfolgen von Valentova und Benesova. Beide dominierten in die Begegnungen gegen Heinig bzw. Engel souverän. Bütow tat gegen Höffer nur das Nötigste, ihre spielerische Überlegenheit war aber nicht zu übersehen. Trotz guter kämpferischer Leistung war Reimann auch gegen Mews chancenlos. Damit stand es 7:3 für die TSV Damen vor den letzten Durchgang, der mit einer Niederlage von Bütow begann. Heinig setzte sich sicher mit 3:1 durch. Valentova erspielte jedoch ohne größere Anstrengung gegen Höffer den Siegespunkt. Mit dem 8:4 Ausgang für Merseburg hatten beide Vertretungen ihre Zielstellung erreicht. Merseburg die angestrebten beiden Punkte und Rostock das achtbare Ergebnis.

Merseburg spielte mit: Hana Valentova (3,5) Marketa Benesova (2,5), Julia Bütow (2) und Victoria Reimann (0)

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TSV Merseburg I unterliegt TTC Halle II

Tino Hergeht und Andreas Liebau mussten sich trotz großen Kampf den Hallenser geschlagen gebenIm heutigen Punktspiel der Landesliga Halle war der TTC Halle II zu Gast beim TSV Merseburg. Das Punktspiel fand in der Turnhalle der TT-Freunde Medizin Merseburg statt.
Gleich zu Beginn ging Halle, durch die Doppelsiege von Burgemeister/Fachbach gegen Suppa/Weidemann, Paulick/Paulick gegen Hergeth/Liebau und Möbes/Mazurek gegen Bergner/Eberhardt, mit 3:0 gegen den Gastgeber in Führung. Durch unsere beiden stark aufspielenden Hergeth und Suppa, die sich gegen Dirk bzw. Falk Paulick mit 3:1 durchsetzten, kam der TSV nochmal auf 2:3 Spiele heran.
Im weiteren Spielverlauf verloren sowohl das mittlere (Liebau, Weidemann) als auch das untere (Bergner/Eberhardt) Paarkreuz ihre Spiele, wodurch Halle nun mit 7:2 eine klare Führung hatten. Obwohl die nächsten drei Begegnungen durch Hergeth, Suppa und Liebau gewonnen wurden, konnte Halle's Sieg nicht mehr gestoppt werden. Durch die Siege von Möbes und Fachbach war die Partie mit 9:5 für Halle entschieden. Wir gratulieren dem TTC Halle und blicken nach vorne auf die Partie gegen den HSV Wernigerode.

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Der TSV Merseburg spielte mit: Hergeth (2), Suppa (2), Liebau (1), Weidemann (0), Bergner (0) und Eberhardt (0)
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