Offener Brief an den Präsidenten des DTTB

Sehr geehrter Herr Präsident,

nach erneuter genauer Durchsicht des Schreibens vom 03.April 2009, welches an die Vereine der 2. Bundesliga Damen „Nord“ von Herrn Storck gesandt wurde, mussten wir feststellen, dass es im Bezug auf die Versendung von Wechselanträgen einen Widerspruch zur Ziffer 1.5 der BLO gibt.

 

In diesem Schreiben heißt es u.a.: „Meldung aller Spieler, die neu in ihren Verein gewechselt sind bzw. ihren Verein verlassen haben (formlos per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! siehe im Leitfaden)“, und weiter: „Relevant nur für diejenigen Vereine, deren Landesverbände kein click-TT nutzen“. Der TTVSA benutzt jedoch schon länger das click-TT System, folglich wäre dies für uns nicht relevant gewesen.

Diesen Widerspruch konnten mir weder Herr Hecking, der mich allerdings an Herrn Storck verwies, noch Herr Storck selber erklären.

 

Bestraft wurde unser Verein wegen nicht eingereichter Wechselanträge nach der BLO und wegen der angeblich nicht spielberechtigten Spielerin Steffi Gatzki nach der Click-TT- Kommunikationsplattform der Bundesligen und nicht nach der BLO. Die BLO sagt aber immer noch aus, dass die Mannschaftsmeldungen auf einen Mannschaftsmeldeformular eingereicht werden müssen! Hätte man es so gehandhabt, wie die BLO es vorschreibt, nämlich mit Meldebogen, so hätten wir garantiert so gemeldet, wie es in der BLO vorgesehen ist (Punkt 6.4). Selbstverständlich dann auch mit allen möglichen Ersatzspielerinnen. Durch die verwirrenden Aussagen der Unterlagen des DTTB (Vermengung der BLO und click-TT) ist uns offensichtlich ein Fehler unterlaufen, der nur passieren konnte, weil wir die Möglichkeiten des System click-TT schon länger kennen und nutzen.

 

Nach Abgabe der Mannschaftsmeldung der Rückrunde über das Click-System, musste ich bei der bestätigten Mannschaftsmeldung feststellen, dass unsere Schülerin Sahra Hanke (geb. 1997!!!), ohne von uns gemeldet zu sein, in die 2. BL Damenmannschaft als Nr. 1.9  eingereiht wurde. Da stellt sich mir erneut die Frage: Wie kann dies möglich sein? Insbesondere deshalb, weil die Spielerin keine Jugendfreigabe besitzt und somit auch nicht für die 2. BL spielberechtigt ist, selbst wenn sie als 1.9 im click-TT aufgeführt wird.

 

Dies bestätigt mir nur persönlich, das Herr Storck, so wie bereits von uns geschildert, die Aussage, das alle SpielerInnen einsatzberechtigt seien, die im click-TT eingetragen sind, so getroffen haben muss. Dies trifft also auch auf Steffi Gatzki zu! Auch ihre Daten wurden, wenn auch möglicherweise von Hand ins System eingetragen, und Anstandslos in der Bilanzwertung und allen weiteren Applikationen geführt. Herr Hecking konnte uns diese erneute Ungereimtheit im click-TT und deren Zustandekommen leider nicht erklären.

 

Wir alle wissen, dass das Click-System im ersten Jahr der Nutzung noch nicht vollkommen ist und auch nicht sein kann, denn man kann auch von Niemandem verlangen, dass man bei der ersten Benutzung ein so komplexes System zu 100% beherrscht.

 

Nun ist unser Verein allerdings derjenige, der unter den Widersprüchen in den verschiedenen Unterlagen zum Spielbetrieb und den neuen Abläufen durch die Nutzung moderner elektronischer Hilfen zu leiden hat. Hier hätte man unserer Meinung nach im Umgang mit dem begangenen Fehler etwas toleranter sein müssen. Unser Fehler hat nicht den sportlichen Interessen der anderen Vereine entgegen gestanden, in dem wir einen unerlaubten Wettbewerbsvorteil zu erlangen versuchten! Bei geringfügigen und nicht sportlich ausschlaggebenden Verstößen, die aus der Einführung des click-TT resultieren, hätte man mehr Fingerspitzengefühl zeigen müssen.

 

Wenn man bedenkt, dass die Tischtennisverbände Sachsen-Anhalts und Niedersachsens einen gültigen Wechselantrag (laut Wechselliste vom 01.06.2009) wieder im August mit Unterstützung des DTTB rückwirkend aufheben konnten (was laut WO Punkt 4.2 ohne Ausnahmen absolut nicht möglich ist), so fragen wir uns, ob wirklich alle Vereine des DTTB gleichgestellt sind?

 

Werter Herr Präsident dies soll kein Klagebrief sein, sondern lediglich ein Hinweis, dass auch die Mitarbeiter des DTTB nicht vollkommen sind.

Wir haben uns mit dem schmerzvollen Abzug der 3 Punkte abgefunden, aber bitten Sie noch einmal über die Ordnungsgebühren nachzudenken.

 

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Ködel

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Frohe Weihnachten

Der Vorstand des TSV 1990 Merseburg wünscht all seinen Mitgliedern, Freunden und Fans frohe und besinnliche Weihnachten, sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr und freut sich auf ein Wiedersehen 2010.
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Ying Ni Zhan im Fernsehen

Während des Spiels gegen den SC Poppenbüttel stand Ying Ni Zhan dem mdr für die Sendung Sachsen – Anhalt HEUTE Rede und Antwort. Nachfolgend ist das Interview unter http://www.mdr.de/sachsen-anhalt-heute/6897780.html abrufbar.

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TSV 1990 Merseburg - TTV Hövelhof 0:6

doreen beckertAm Samstag empfing die 1. Damenmannschaft mit dem TTV Hövelhof den aktuellen Tabellenzweiten der 2. Bundesliga Nord. Trotz, dass die momentane Tabellensituation klar für die Gäste sprach, hatten sich die Merseburgerinnen für das Spiel viel vorgenommen, um bereits in diesem Jahr noch einen Achtungserfolg zu erringen. Leider gab es bereits nach den Doppeln den ersten Rückschlag. Denn sowohl Marketa Benesova und Doreen Beckert, als auch Ying Ni Zhan und Julia Bütow unterlagen mit 1:3 gegen Elena Shapovalova / Tetyana Tkachova bzw. 0:3 gegen Li Dong / Christine Apel. Da auch in den Einzeln lediglich Benesova und Beckert ein Satzgewinn vergönnt war, unterliegt der TSV 1990 Merseburg einer starken Mannschaft aus Hövelhof mit 0:6.

TSV 1990 Merseburg - SC Poppenbüttel 3:6 

Nach der hohen Niederlage am Vortag wollte die 1. Damen unbedingt zeigen was in ihr steckt und bereits gegen den SC Poppenbüttel punkten. Die Mannschaft entschied sich dafür die noch etwas angeschlagene Doreen Beckert für die Einzel zu schonen und Mandy Ködel an der Seite von Marketa Benesova im Doppel einzusetzen. Trotz einer guten Leistung unterlagen Ködel / Benesova jedoch Schöpp / Meyer mit 1:3. Da am Nebentisch aber Ying Ni Zhan und Julia Bütow gegen Funke Oshonaike und Tanja Churabaeva mit demselben Resultat gewannen, stand es nach den Doppeln 1:1 unentschieden. Während sich in der 1. Einzelrunde dann Jenny klar gegen Oshonaike durchsetzen konnte, hatte Marketa gegen die Spitzenspielerin der Gäste Jie Schöpp keine wirkliche Chance. Im unteren Paarkreuz konnte Julia Bütow leider nicht an die guten Leistungen aus den vergangenen Spielen anknüpfen und unterlag Nicole Meyer mit 1:3. Bei Doreen Beckert hingegen zeigt die Formkurve klar nach oben. Gegen eine starke Churabaeva lag sie in jedem Satz vorn und überzeugte trotz der Niederlage vor allem auch spielerisch. mandy_koedelSomit stand es zur Halbzeit 2:4 aus der Sicht der Merseburgerinnen. Doch von diesem Rückstand ließ sich Zhan nicht entmutigen und zeigte gegen Schöpp, warum sie mit zu den besten Spielerinnen in der gesamten Liga zählt. Unter tosendem Beifall der Zuschauer holte sich Jenny Satz 1 und 3, ehe sie sich dennoch im 5. Satz der mehrmaligen Europameisterin geschlagen geben musste. Trotz des Zwischenstandes von 2:5 bot Benesova in ihrem 2. Einzel eine sehr gute Leistung und konnte die amtierende Afrikameisterin sicher mit 3:0 bezwingen und es keimte wieder ein wenig Hoffnung bei den Fans auf. Leider vergeblich. Denn Bütow verlor auch gegen Churabaeva und somit stand die Niederlage fest.  

Trotz des erneuten Rückschlages glaubt die Mannschaft weiterhin fest an den Klassenerhalt und wird in der Rückrunde noch einmal richtig Gas geben, um dieses Ziel zu erreichen und wünscht seinen treuen Fans eine besinnliche Weihnachtszeit, sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr und würde sich freuen Alle auch 2010 begrüßen zu dürfen.

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Stellungnahme des Vorstandes zum Punktabzug zu Ungunsten unserer Damenmannschaft

Der DTTB verwendet seit dieser Saison in den 1. und 2 Bundesligen das Click - TT System. Im NTTV findet dieses System jedoch schon einige Zeit Anwendung. Da es jedoch einige Unstimmigkeiten in der Handhabung zwischen dem DTTB und dem NTTV gab und unser Verein nicht gegen die Bundesligaordnung verstoßen wollte, setzte sich Abteilungsleiter Klaus Ködel mit dem damals verantwortlichen Staffelleiter Herrn Rene Storck bezüglich der Mannschaftsmeldung telefonisch in Verbindung. 

Schwerpunkt des Gespräches war die Bekanntgabe der Ersatzspielerinnen:
Herr Storck machte dabei ausdrücklich darauf aufmerksam, dass es nicht nötig sei mehr als 2 Ersatzspielerinnen zu benennen, da er im Click - TT sowieso nur bis zu maximal 6 Spielerinnen eingeben könne. 
Klaus Ködel wies Herrn Storck daraufhin, dass der TSV 1990 Merseburg über keine zweite Damenmannschaft verfüge,  sondern die noch in Frage kommenden Ersatzspielerinnen Susann Eidner (Nr. 7)  und Steffi  Gatzki (Nr. 8) in der zweiten Herrenmannschaft, welche auf Kreisebene spielt, gemeldet werden sollen. Daraufhin betonte Herr Stork in diesem Gespräch nochmals, dass eine schriftliche Meldung nicht erforderlich sei, sondern die beiden zusätzlichen Ersatzspielerinnen lediglich eine gültige Spielberechtigung inne Haben und in einer Mannschaft gemeldet sein müssten. Ob Damen -  oder Herrenmannschaft spiele dabei keine Rolle. Sollten eine oder beide Ersatzspielerinnen zum Einsatz kommen, würde er sich die Namen aus der betreffenden Mannschaftsmeldung heraus ziehen. Entsprechend diesen Hinweisen gab der TSV 1990 Merseburg dann seine Mannschaftsmeldung ab.

Wie sollten wir nun wissen, dass bei einem Einsatz einer- oder beider Spielerinnen, ein Verstoß gegen die Bundesligaordnung vorliegen würde, welcher nicht nur mit einer erheblichen Geldbuße, sondern auch mit Punktverlust bestraft wird? Der Ligabeauftragte Rene Stork hat in unseren Augen mit seiner schwerwiegenden Fehlinformation maßgeblich dazu beigetragen, dass unsere Mannschaft nachträglich um den Lohn ihres sportlichen Erfolges gebracht wurden ist. 
Seit 01.10.09 ist Herr Storck in eine andere Funktion innerhalb des DTTB berufen und Herr Jens Hecking als neuer Staffelleiter eingesetzt wurden. Erstaunt mussten wir nach den Punktspielen in Berlin zur Kenntnis nehmen, dass der Einsatz der Breitensportlerin Steffi Gatzki nicht der Bundesligaordnung entsprach und sie somit als unberechtigte Spielerin zum Einsatz kam. 

Unsere Stellungnahme zu diesem Vorfall fand bei Herrn Hecking leider kein Gehör, da sich Herr Storck nicht an seine Aussagen im seinerzeitigen Telefonat mit Herrn Ködel erinnern konnte. Herr Storck wisse nur noch, dass es in diesem Gespräch um Mannschaftsmeldung und Spielberechtigungen gegangen sei.

Zwischenzeitlich hatte sich Herr Hecking über die Handhabung für solch einen Fall beim TTVSA informiert. Nach Prüfung des Sachverhaltes kam er zu dem Schluss, dass drei Punkte Abzug und eine Ordnungsgebühr, die für unseren Verein eine enorme finanzielle Belastung darstellt, fällig wären.

Mit unserem Gnadengesuch an den Präsidenten des DTTB, Herrn Thomas Weickert, konnten wir zumindest eine Reduzierung der Ordnungsgebühr erreichen. Mit dem Abzug der 3 Punkte wird unsere Mannschaft jedoch um die sportlich erbrachte Leistung gebracht, was der ehemalige Staffelleiter unserer Meinung nach „mit" zu verantworten hat. Ob dieser Punktabzug und die Zuerkennung der Punkte für den VfL Tegel und 3B Tischtennis Berlin II den Abstieg für den TSV 1990 Merseburg bedeuten, wird die Zukunft zeigen. 

Festzustellen bleibt aber, und dies möchten wir hier nochmals ausdrücklich betonen, dass wir uns durch den Einsatz von Steffi Gatzki in keinster Weise einen sportlichen Vorteil verschafft haben, dies geht aus dem Spielberichtsbogen eindeutig hervor, und davon ausgingen, das ein vollständiges Antreten in der 2. Bundesliga Pflicht einer jeden Mannschaft sei und ein unvollständiges Antreten eine unfaire Geste sowohl gegenüber dem Gegner, als auch gegenüber dem Tischtennissport darstellen würde, solange die Möglichkeit besteht eine gesunde Ersatzspielerin aufzustellen.

Hier hat der DTTB anscheinend eine andere Auffassung, denn wie sollte man sonst unserer Antreten gegen den TTK Anröchte werten. Eine schwer verletzte Doreen Beckert musste, um nicht wieder bestraft zu werden, mit Aufstellung nehmen und sich auch noch für drei Ballwechsel an den Tisch stellen, ehe sie das Spiel aufgeben durfte, obwohl die zwei gemeldeten Ersatzspielerinnen in der Halle anwesend waren. Alle Zuschauer dieses Spieles  konnten nur mit dem Kopf schütteln und hoffen, dass sich Doreen Beckert bei ihrem Einsatz nicht noch schwerwiegender verletzt.
Diese durch den DTTB, in der Person des Ligabeauftragten Herrn Hecking, der uns im Vorfeld schriftlich riet die zusätzlich gemeldeten Ersatzspielerinnen Eidner und Gatzki nicht einzusetzen, weshalb wir trotz Krankheit ihres Kindes Mandy Ködel für Marketa Benesova und durch Abwesenheit von Chen Chy die schwer verletzte Doreen Beckert aufstellen mussten, um keine weiteren Verstöße gegen die BO zu begehen, Maßnahme war keine Werbung für den Tischtennissport, sondern eine Schande für den gesamten Sport.

Da weder die Mannschaft des VfL Tegels bzw. 3B Tischtennis Berlins Protest gegen die Mannschaftsaufstellung des TSV einlegten, ist die Entscheidung und Stellungnahme der Ligabeauftragten Storck und Hecking sportlich nicht zu verstehen und die auferlegte Ordnungsgebühr in unseren Augen „generalisierte Abzocke". Wenn wir dann in Betracht ziehen, das der DTTB im Fall Wernigerode sogar einen gültigen Vereinswechsel zwischen zwei Landesverbänden Ende August die Zustimmung einer Rücknahme erteilte, so stellt sich für uns die Frage, weshalb wir so hart bestraft werden, obwohl wir nur so gehandelt haben, wie es uns der Ligabeauftragte geraten hat? 

Der Vorstand des TSV 1990 Merseburg hat sich mit dem Sachverhalt ausgiebig beschäftigt und wird im Ergebnis dessen seine weiteren sportlichen Aktivitäten im DTTB darauf ausrichten.

Der Vorstand: Peter Wiest, Uwe Siegert und Klaus Ködel

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Jie Schöpp in Merseburg zu Gast

ying ni zhanAm Wochenende stehen für die 1. Damenmannschaft die letzten beiden Spiele der Hinrunde in der 2. Liga an. Das Auftaktmatch bestreiten unsere Damen dabei am Samstag gegen den TTV Hövelhof. Die Nordrhein – Westfälinnen, die zwar ebenfalls erst dieses Jahr den Sprung in das Unterhaus der Bundesliga schafften, zählen neben der Mannschaft des TTK Anröchte zu den heißesten Kandidatinnen auf den Aufstieg. Mit Elena Shapovalova haben die Gäste zudem die zurzeit beste Spielerin der Liga in ihren Reihen. Aber auch Li Dong, die bereits letztes Jahr für den TTK Großburgwedel gegen die Merseburgerinnen in der Regionalliga mehrfach punkten konnte, Tetyana Tkachova und Christine Apel zählen zu den Besten in ihren jeweiligen Paarkreuzen.


Beginn ist 14.00Uhr.

Am Sonntag dürfen sich dann alle Tischtennisbegeisterten ab 13.00Uhr im Spiel gegen den SC Poppenbüttel auf Spitzensport freuen, welches sogar durch das MDR – Fernsehen aufgezeichnet und noch am selben Tag ausgestrahlt werden wird. Seit dieser Saison schlägt für die Gäste aus Hamburg nämlich mit Jie Schöpp niemand geringeres als die Mannschaftseuropameisterin der Jahre 1996 und 1998, sowie Bronzemedaillengewinnerin der Mannschaftsweltmeisterschaften 1997 auf und garantiert allen Zuschauern Tischtennis auf höchstem Niveau. Aber auch Funke Oshonaike und Tanja Churabaeva auf den Positionen 2 und 3 konnten bereits Erfahrungen auf internationaler Ebene sammeln. Komplettiert wird die Mannschaft des SC Poppenbüttel durch Nicole Meyer.julia_buetow
Inwiefern unsere Damen in ihren beiden Spielen dagegenhalten können, wird vor allem von Ying Ni Zhan im oberen- und Julia Bütow im unteren Paarkreuz abhängen. Nach überstandener Grippe befindet sich Jenny wieder auf dem Weg zu ihrer zuletzt ansteigenden Form. Mannschaftsführerin Marketa Benesova und Julia Bütow werden angetrieben vom heimischen Publikum versuchen an ihre guten Leistungen aus den vergangenen Spielen anzuknüpfen. Doreen Beckert´s Einsatz hängt vom Heilungsprozess ihrer schweren Verletzung ab. Sie wird jedoch alles daran setzen am Wochenende wieder für den TSV aufzulaufen.

Nach dem Punkteabzug durch den DTTB ist die Mannschaft besonders motiviert und wird alles Geben um das Unmögliche möglich zu machen und will versuchen beide Spiele erfolgreich zu gestalten.

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Bezirksmeisterschaften Damen und Herren

mandy_koedelParallel zu den beiden Auswärtspunktspielen der 1. Damenmannschaft ist der TSV 1990 Merseburg am Samstag Ausrichter der Bezirkseinzelmeisterschaften der Damen und Herren, welche gleichzeitig das Qualifikationsturnier zu den Landesmeisterschaften darstellt. Insgesamt werden jeweils 32 Damen und Herren bei der BEM starten.
Da sich Julia Bütow bereits über die Landesrangliste zur LEM qualifiziert hat und Ying Ni Zhan und Doreen Beckert für die Bezirksmeisterschaften freigestellt wurden, starten für den TSV „nur" Mandy Ködel und Susann Eidner. Trotz der langen Trainingspause zählt Ködel weiterhin zum erweiterten Favoritenkreis.
Beginn ist 10.00Uhr in der Turnhalle der Albrecht – Dürer – Schule.

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Happy Birthday Doreen!

Liebe Doreen im Namen des Vorstandes des TSV 1990 Merseburg, der Aktiven und all unserer Fans möchte ich dir auf diesem Wege rechtherzlich zu deinem Geburtstag gratulieren und wünsche dir, verbunden mit den besten Genesungswünschen, alles erdenklich Gute für dein neues Lebensjahr!

Uwe Siegert
2. Vorsitzender des TSV 1990 Merseburg
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Ying Ni Zhan und Julia Bütow überregional unterwegs

 

Ying Ni Zhan und ...... Julia Bütow starten für den TSVAn diesem Wochenende findet in Neuss das Bundesranglistenturnier der Damen und Herren statt. Dafür haben sich neben den bereits für das Bundesranglistenfinale freigestellten Spielern jeweils die 48 besten Damen und Herren Deutschlands qualifiziert. Für den TSV 1990 Merseburg startet neben Landesranglistensiegerin Julia Bütow auch Ying Ni Zhan. Während Julia versuchen wird die Gruppenphase bei diesem hochklassig besetzten Turnier bestmöglich zu absolvieren, liebäugelt Jenny mit einem Platz unter den Top 10, der die direkte Qualifikation zur Top 16 ermöglichen würde.

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Heimpremiere unter keinem guten Stern

 

doreen beckertDie 1. Damenmannschaft scheint im Moment echt vom Pech verfolgt. Im allerersten Zweitligaspiel vor heimischer Kulisse musste neben Doreen Beckert gegen die „Übermannschaft“ des TTK Anröchte am Freitag auch noch Marketa Benesova krankheitsbedingt absagen. Doch damit nicht genug, denn auch Ying Ni Zhan (grippaler Effekt) und Julia Bütow (Zerrung) gingen gehandicapt in die Partie. Da zu allem Überfluss noch keine Entscheidung des DTTB über den Einsatz von weiteren Ersatzspielerinnen gefallen ist, musste Beckert trotz Verletzung dennoch antreten. Somit konnten unsere Damen leider nicht an ihre starken Leistungen aus der Vorwoche anknüpfen und mussten sich den Gästen, obwohl diese sogar auf einen Einsatz ihrer Spitzenspielerin Ying Tian-Zörner verzichteten, mit 0:6 geschlagen geben. Trotz der misslichen Umstände gaben die Merseburgerinnen in jeder Partie ihr Bestes und konnten den Zuschauern, unter denen erfreulicher Weise auch der TTVSA Präsident Rainer Schulz weilte, zu mindestens phasenweise richtig gutes Tischtennis bieten. Vor allem Ersatzspielerin Mandy Ködel überraschte dabei. Nach fast 6 Monaten ohne Training konnte sie erstaunlich gut mithalten und das Publikum so immer wieder begeistern.

Die Mannschaft bedankt sich bei allen Zuschauern für ihr Kommen und würde sich freuen sie auch beim nächsten Heimspiel begrüßen zu dürfen.

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Heimpremiere der 1. Damenmannschaft

 

mannschaft 0910Zu ihrem ersten Heimspiel in der 2. Bundesliga überhaupt empfängt die 1. Damenmannschaft am Samstag den TTK Anröchte. Der Spielverlauf wird stark von der Aufstellung der Gäste abhängen. Denn diese haben mit der Deutschen Meisterin von 1997 und 1998 und ehemaligen Nummer 4 der Welt Jing Tian-Zörner nicht nur eine absolute Spitzenspielerin, sondern mit Aimei Wang auf Position 2 auch noch eine weitere ehemalige Bundesligaakteurin im oberen Paarkreuz in ihren Reihen. Auch in der unteren Hälfte scheint der TTK mit Linda Creemers und Yan Henrich klar im Vorteil. Beide konnten bereits Erfahrungen im oberen Paarkreuz der 2. Liga sammeln und zählten letztes Jahr zu den besten Spielerinnen in ihren Paarkreuzen. Auch wenn die Aufstellung klar für die Westfälinnen spricht, werden unsere Damen nach den Auswärtserfolgen in Berlin selbstbewusst in die Partie gehen und schon alleine für Doreen Beckert alles daran setzen ihre Heimpremiere erfolgreich zu gestalten. Dabei lastet vor allem auf Ying Ni Zhan ein großer Druck. Jenny schlägt nicht nur das erste Mal vor heimischem Publikum auf, sondern trifft dabei auch noch auf zwei Weltklassespielerinnen. Auch Marketa Benesova wird wie immer ihr Bestes geben und wird versuchen wie in den Spielen gegen den VfL Tegel und den TuS Uentrop die Sensation eines Einzelsieges zu schaffen. Die Zuschauer und Fans der Mannschaft dürfen sich auch auf eine Julia Bütow in Bestform freuen. Julia agiert seit zwei Wochen auf einem hohen spielerischen Niveau, welches auch in diesem Spiel auf einen Punktgewinn hoffen lässt. Für die leider schwer verletzte Doreen Beckert wird nach längerer Pause Mandy Ködel starten.

Zuschauer und Freunde des Tischtennissports dürfen sich also auf ein Punktspiel auf hohem Niveau freuen.

Beginn ist 18.00Uhr in der Brauhausturnhalle in Merseburg.

 

Bezirksliga Männer

 

Das Warm-Up gibt ab 13.00Uhr unsere 1. Herrenmannschaft gegen den SV Hohenmölsen 1919. Nach den drei vorangegangenen Niederlagen will die Mannschaft um Kapitän Jürgen Bohndorf endlich die ersten Punkte einfahren.

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2. Bundesliga

 

ying ni zhan 1Nach fast einmonatiger Spielpause geht an diesem Wochenende für die 1. Damenmannschaft mit zwei Auswärtsspielen in Berlin die Punktspielsaison weiter.

Am Samstag müssen unsere Damen dabei zunächst bei der bereits im Abstiegskampf erprobten Mannschaft des VfL Tegel antreten. Beim VfL treffen die Merseburgerinnen in Marie Ollmer auf ein bereits bekanntes Gesicht. Die ehemalige Spitzenspielerin des TSV bildet zusammen mit Sarah-Madeleine Schrödter das untere Paarkreuz der Gastgeberinnen. In der oberen Hälfte schlagen zudem mit Exnationalspielerin Gaby Rohr und der mehrfachen berlinerischen Landesmeisterin Constanze Heller zwei weitere unangenehm spielende Gegnerinnen auf. Dennoch sollte bei einer geschlossenen Mannschaftsleistung zu mindestens ein Unentschieden möglich sein.

Spielbeginn ist 14.00Uhr in der Sporthalle im Tile-Brügge-Weg 63.

 

Im Sonntagsspiel bekommen es unsere Damen dann ab 11.00Uhr mit niemand geringerem, als mit der Bundesligareserve des 3B Berlin Tischtennis zu tun. Die Berlinerinnen haben mit Pengpeng Guo die absolute Spitzenspielerin der Liga und die aktuelle Drittplatzierte der Deutschen Meisterschaften in ihren Reihen, so dass sowohl Ying Ni Zhan, als auch Marketa Benesova über sich hinaus wachsen müssen, um sie in Bedrängnis bringen zu können. Gegen Lucie Czyzova sollten jedoch beide mit einer ordentlichen Leistung eine Chance haben. Im unteren Paarkreuz wird viel von der Tagesform von Julia Bütow und Doreen Beckert abhängen. Können beide an ihre Form aus den letzten Wochen anknüpfen, so ist sowohl ein Sieg gegen Katja Ollmer, als auch gegen Jennifer Schmidt möglich.

 

Abreise für Offizielle und Fans der Mannschaft ist am Samstag um 09.00Uhr am Roßmarkt 15 in Merseburg.

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Julia Bütow souverän

Die Kleinste ist am Ende die GrößteIn Ebendorf fand am vergangenen Wochenende die Landesrangliste der Damen und Herren statt. Dafür hatten sich zuvor die zwölf „besten“ Spieler und Spielerinnen des Landes qualifiziert. Während sich bei den Herren im Vorfeld ein enger Kampf abzeichnete, war bei den Damen in Abwesenheit von Ying Ni Zhan und Doreen Beckert Julia Bütow klar favorisiert. Bereits nach dem 1. Tag lag Bütow mit einer Bilanz von 6:0 Spielen und 24:1 Sätzen vorn. Lediglich die für den TTC Halle in der Oberliga spielende Marion Behr konnte mit ebenfalls 6 Siegen zu diesem Zeitpunkt noch mithalten. Da beide auch am zweiten Tag bis zur letzten Runde ungeschlagen blieben, kam es zu einer Neuauflage des Finales der letzten Landesmeisterschaften. In diesem zeigte die Nummer 3 der Bundesligamannschaft ihr wahres Können und setzte sich klar mit 4:0 durch. Dies bedeutete am Ende nicht nur den 1. Platz mit einer Bilanz von 11:0 Spielen, bei gerade mal drei verlorenen Sätzen, vor Marion Behr und Verena Zimmermann (SV Turbo 90 Dessau), sondern auch die Qualifikation zum Bundesranglistenturnier.
Herzlichen Glückwunsch!

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Julia Bütow vor erster Bewährungsprobe

Julia Bütow strebt Qualifikation anAm kommenden Wochenende findet in Ebendorf die Landesrangliste der Damen und Herren. Da Doreen Beckert trotz Empfehlung des TTTV leider nicht am Turnier teilnehmen darf, geht für uns Julia Bütow als einzige Teilnehmerin an den Start. Sollte die Nummer 3 des Bundesligateams ihre gute Form aus den letzten Punktspielen mitnehmen können, zählt sie zu den absoluten Topfavoriten auf den Sieg, der gleichzeitig die Qualifikation zur Top 48 bedeutet. Julia trifft dabei unter anderem auf die Oberligaspielerinnen Marion Behr und Sandra Wasser vom TTC Halle, die Landesranglistensiegerin der Mädchen Marielle Warnecke (SSV 80 Gardelegen) und die routinierte Riestedterin Claudia John.

Beginn ist am Samstag 10.00Uhr und Sonntag bereits 09.00Uhr.

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Happy Birthday Uwe!

 

Der Vorstand möchte dir, lieber Uwe, auf diesem Wege rechtherzlich im Namen aller Mitglieder zu deinem 60. Geburtstag gratulieren.

Wir bedanken uns für dein unermüdliches Engagement für den Verein und den Tischtennissport und wünschen dir ganz viel Gesundheit, Kraft und Lebensmut für mindestens weitere 60 Jahre im Kreise deiner Lieben.

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TTVg WRW Kleve – TSV 1990 Merseburg 6:2

 

Die 2. BundesligamannschaftIn ihrem ersten Punktspiel in der 2. Bundesliga überhaupt musste die 1. Damenmannschaft auswärts beim TTVg WRW Kleve, der dieses Jahr zu den Topteams der Liga zählt, antreten. Trotz der hohen Niederlage bot die Mannschaft um Mannschaftsführerin Marketa Benesova eine gute spielerische Leistung.

In den Doppeln kam es zu einer Punkteteilung. Während Julia Bütow / Doreen Beckert dem Spitzendoppel der Gastgeberinnen mit Ilka Böhning und Carla Nouwen relativ klar mit 0:3  unterlagen, konnten im zweiten Doppel Ying Ni Zhan und Marketa Benesova ebenso deutlich Jessica  Wirdemann / Liza-Marie Siegmund bezwingen. In den nun folgenden Einzelspielen wurde von beiden Mannschaften Spitzentischtennis geboten, so dass die 60 Zuschauer voll auf ihre Kosten kamen. Gleich im ersten Einzel des Tages bahnte sich eine kleine Überraschung an. Denn nicht die favorisierte Böhning setzte in den ersten beiden Sätzen die besseren Akzente, sondern Benesova war es, die das Spielgeschehen bestimmte und folgerichtig in Führung ging. Leider brach sie danach ein wenig ein und musste sich am Ende noch mit 2:3 geschlagen geben. Zhan unterlag trotz guter Leistung Nouwen in vier Sätzen. Damit lastete der Druck nun auf dem unteren Paarkreuz, wenn man den Anschluss nicht verlieren wollte. Leider mussten sich aber auch Beckert und Bütow Wirdemann bzw. Siegmund geschlagen geben, so dass wir nach der ersten Einzelrunde mit 1:5 zurücklagen. Von diesem Rückstand ließ sich Zhan in ihrem zweiten Einzel gegen Böhning jedoch nicht beeinflussen und konnte mit ihrem Fünfsatzerfolg noch einmal auf 2:5 verkürzen. Da Benesova dann jedoch Nouwen glatt in drei Sätzen unterlag, war die Niederlage für unsere Damen besiegelt.

Somit steht am Ende zwar ein verdienter Sieg der Kleverinnen, wenn auch nicht unbedingt in dieser Höhe, zu Buche, jedoch hat die Mannschaft gezeigt, dass sie durchaus in der Lage ist auch gegen Spitzenteams mitzuhalten.

 

 

TuS Uentrop – TSV 1990 Merseburg 5:5

 

Von der Niederlage vom Vortag angespornt, wollten unsere Damen beim Mitaufsteiger, dem TuS Uentrop, unbedingt punkten.

Wie bereits in Kleve konnten wir zu Beginn wieder ein Doppel für uns entscheiden. Dieses Mal waren es Julia Bütow und Doreen Beckert, die über Lara Broich und Yuko Imamura mit 3:1 siegten. Ying Ni Zhan / Marketa Benesova mussten sich hingegen mit demselben Resultat Alexandra Scheld / Nadine Sillus geschlagen geben.

Mit dieser Punkteteilung ging es in die erste Einzelrunde. Eine absolute Topleistung bot hier Benesova in ihrem ersten Einzel gegen Scheld. In einem begeisternden Spiel konnte Benesova ein ums andere mal einen Satzrückstand wett machen und am Ende den Endscheidungssatz in der Verlängerung unter tosendem Beifall der Mannschaft und Fans für sich entscheiden. Marketa Benesova schlägt sensationell Alexandra ScheldZhan konnte an ihre Leistung vom Vortag anknüpfen und gewann gegen ihre ehemalige Vereinskameradin Broich klar in drei Sätzen und brachte uns mit 3:1 in Führung. Von einer Schulterverletzung gehandicapt konnte Beckert leider nicht ihr ganzes Leistungsniveau abrufen und unterlag Schülerinnennationalspielerin Sillus. Bütow hingegen spielte stark auf und ließ Imamura bei ihrem 3:0 Erfolg nie wirklich eine Chance. Mit einem echten Spitzenspiel begann die zweite Runde. Vom ersten Ballwechsel an brillierten Zhan und Scheld mit einem wahren „Angriffsfeuerwerk“, in dem sich Zhan am Ende durchsetzen konnte und damit das Unentschieden bereits sicherte. Doch die Arnsbergerinnen kämpften sich noch einmal in das Spiel zurück. So gelang es Broich im 4. Satz einen Matchball gegen Benesova abzuwehren, ehe sie dann selbst ihren Ersten verwandelte. Trotz einer guten spielerischen Leistung und gewonnenem ersten Satz konnte Bütow ihr Spiel gegen Sillus leider nicht erfolgreich gestalten. Anschließend gab Beckert noch einmal alles und kämpfte sich nach einem 0:2 Satzrückstand gegen Imamura zurück ins Spiel und konnte sogar in den Sätzen ausgleichen. Auch im Entscheidungssatz hielt sie bis zum 7:7 gut mit, ehe Imamura noch einmal zulegen konnte und doch noch gewann.

Trotz des vergebenem Punkt, kann die Mannschaft stolz auf sich und sollte das Unentschieden als Motivationsschub für die kommenden Spiele nutzen.

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Offener Brief an den Präsidenten des TTVSA

Werter Herr Präsident,
bei deiner Amtsübernahme im Jahre 2004 hast du die sportliche Entwicklung des TTVSA als deine Hauptaufgabe bezeichnet und du versprachst bei ausbleibenden Erfolgen auch die nötigen Konsequenzen gegenüber dem Landestrainer zu ziehen. Was ist aus deinem Versprechen geworden? Welche sportlichen Erfolge kann der Verband unter deiner Leitung vorweisen? Obwohl dich die damaligen Präsidiumsmitglieder Frank Thomas (Verbandssportwart) und Alexander Röhrig (Verbandsjugendwart) bereits vor 4 Jahren auf das ungenügende Training des Landestrainers Günter Spott auf der Sportschule hingewiesen haben, hast du anstatt mit den beteiligten Personen zu reden, sie durch Mobbing soweit gebracht, das sie ihre Funktionen niederlegten.

Auch wir haben dich mehrmals gebeten das Training auf der Sportschule zu überprüfen, da die Beschwerden von unserer Spielerin Victoria Reimann einer Klärung bedurften. Deine, für uns unverständliche, Reaktion war, dem Landestrainer den Rücken zu stärken und Victoria Reimann vom Leistungstraining unter fadenscheinigen Gründen auszuschließen. Wir wollten nach der Rückkehr von Mandy Ködel Nachwuchstalenten des TTVSA eine Möglichkeit bieten im Verband verbleiben zu können, was  uns auch, trotz massiver Gegenwehr von Günter Spott, gelungen ist.

Wir haben mehrfach mit dir das Gespräch gesucht, um die schwierige Situation zu klären. Leider ist es bis heute nicht zu diesem klärenden Gespräch gekommen.

Wir haben keine großen Worte über eine sportliche Konzeption wie Günter Spott verloren, sondern haben Taten sprechen lassen. Wir sind stolz darauf, dass wir als nicht gerade finanzstärkster Verein der 2 Bundesliga, Spielerinnen, wie Ying Ni Zhan und Doreen Beckert, verpflichten konnten. Beide wollen sich sportlich beweisen. Ying Ni Zhan möchte sich für die Deutschen Meisterschaften qualifizieren und auch dort erfolgreich spielen. Doreen Beckert hat die Absicht bei der NEM ihr Leistungsniveau unter Beweis zu stellen und möchte versuchen ihr hervorragendes Ergebnis von den Südwestdeutschen Meisterschaften aus dem Spieljahr 2008 zu wiederholen. Leider wird dies mit aller Macht vom Präsidium versucht zu verhindern.
In der 2. Bundesliga gibt es 4 Reservespieltage. Allerdings müssten beide aber 5 Pflichturnieren teilnehmen. Diese haben wir auf Grund der Spielstärke unserer Spielerinnen für die Termine der LEM, NEM und NDEM freigehalten. Wenn man Doreen Beckert schon von der LRL ausschließt, müsste man sie wenigstens für die BEM freistellen. Es ist auf Grund der Terminfülle der 2. Liga einfach nicht möglich den Termin für die BEM freizuhalten.
Dasselbe gilt auch für Robert Roß. Er suchte letztes Jahr die sportliche Herausforderung in einem anderen Landesverband, um sich weite zu entwickeln, und wird zum Dank ein Jahr später vom LRL ausgegrenzt. Für uns vollkommen unverständlich, zumal Robert Roß ein Eigengewächs des Verbandes ist.

Im Interesse des Tischtennissports von Sachsen-Anhalt bitten wir nochmals um ein klärendes persönliches Gespräch. Es sollte doch im Sinne aller, die den Tischtennissport in Sachsen-Anhalt aus dem "Dornröschenschlaf“ holen wollen und zu einer Zusammenarbeit bereit sind, eine zufriedenstellende Lösung zu finden. Wir sind uns sicher, dass alle Beteiligten eine einvernehmliche Lösung anstreben werden.
Wir denken, dass ein klärendes Gespräch besser ist, als eine Gerichtsverhandlung. Ein offener Brief wäre sonst unumgänglich.

In der Hoffnung in einem Gespräch eine Lösung zu finden, verbleibe ich mit freundlichen Grüßen.
Uwe Siegert

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Punktspielauftakt 1. Damen

 

Mit zwei Auswärtsspielen startet die 1. Damenmannschaft kommendes Wochenende in die Spielsaison 2009/2010.

Unsere Damen bestreiten dabei ihr erstes Punktspiel in der 2. Bundesliga überhaupt am Samstag in Kleve. Der TTVg WRW Kleve zählt mit zu den stärksten Mannschaften der Liga und wird wahrscheinlich in Bestbesetzung antreten. Neben den Spitzenspielerinnen Ilka Böhning und der aus den Niederlanden stammenden Carla Nouwen, die, wie im Vorjahr, im oberen Paarkreuz für Kleve auf Punktejagd gehen werden, konnten die Gastgeberinnen mit Jessica Wirdemann vom TuS Glane eine weitere bereits bundesligaerfahrene Spielerin verpflichten. Wie gut wir mit den Kleverinnen mithalten können, hängt vor allem von Neuzugang Ying Ni Zhan ab. Da Jenny von der Spielstärke her mit Böhning und Nouwen auf Augenhöhe zu scheinen seid, wird die Tagesform bei diesen Spielen den Ausschlag geben. Auch wenn Marketa Benesova als Außenseiterin in die Partien geht, wird sie sich nicht kampflos geschlagen geben.
Im unteren Paarkreuz feiert unser zweiter Neuzugang, Doreen Beckert, ihr Debüt in der 2. Liga. NNeuzugang Doreen Beckerteben ihr wird Julia Bütow auflaufen. Sollten beide ihr spielerisches Potential abrufen können, ist durchaus auch in    diesem Spiel in der unteren Hälfte der ein oder andere Punktgewinn    möglich.

Spielbeginn ist 14.00Uhr.

 

Am Sonntag sind unsere Damen dann ab 11.00Uhr beim TuS Uentrop zu    Gast. Nach nur einjähriger Abstinenz, melden sich die Arnsbergerinnen in    Liga 2 zurück. Der Aufsteiger setzt dabei auf die Mischung aus Erfahrung    der Routiniers Alexandra Scheld und Idiko Imamura und auf die   jugendliche  Frische von Lara Broich, Nadine Sillus und Yuko Imamura.   Neben Sillus  und Imamura, die zu den besten deutschen   Nachwuchsspielerinnen  gehören, hat der TuS Uentrop mit Nina   Mittelhahn, das wohl momentan  größte Talent des DTTB, in der   Hinterhand.

Dennoch streben wir auch in diesem Spiel einen Punktgewinn an.

 

Um sich optimal auf  beide Spiele vorzubereiten, ist ein gemeinsames Abschlusstraining am Freitag in Krefeld geplant.

 

Abreise für Offizielle und Fans der Mannschaft ist bereits Freitag um 12.30Uhr am Roßmarkt 15 in Merseburg.

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Damenteam des TSV Merseburg strebt nach sensationellem Aufstieg den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga an

MERSEBURG/MZ - Mit dem Spieljahr 2009/2010 ist der Tischtennisverband Sachsen-Anhalts erstmalig im Punktspielgeschehen mit einer Mannschaft auf Bundesebene vertreten. Die Damen des TSV Merseburg zeichnen dafür verantwortlich. Sie schafften im abgelaufenem Spieljahr den sensationellen Aufstieg in die 2. Bundesliga. „Nun stehen wir vor einer großen sportlichen Herausforderung in der Nordstaffel der zweithöchsten deutschen Spielklasse, in der zehn Teams vertreten sind“, bekennt TSV-Vorsitzender Peter Wiest. Zwei davon müssen am Ende der Saison 2009/2010 absteigen. julia btow 6Inwieweit man den Anforderungen der 2. Bundesliga gerecht wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt beim TSV Merseburg schwer einzuschätzen. Vom erfolgreichen Team des letzten Jahres sind zwei Spielerinnen ausgeschieden. Die unumstrittene Nummer eins, Hana Valentova (35), hatte nur einen Vertrag für ein Jahr. Aus familiären Gründen spielt die Tschechin jetzt wieder in ihrer Heimat. Auch die 19-jährige Victoria Reimann steht nicht mehr zur Verfügung. Nach erfolgreichem Abitur absolviert sie ein Praktikum in Indien. „Wir stehen vor einer großen sportlichen Herausforderung.“ Peter Wiest TSV-Vorsitzender Durch die Verpflichtung von Yingni Zhan, die zuletzt für Bad Driburg in der 1. Bundesliga aktiv war, scheint die Zielstellung Klassenerhalt nicht unmöglich. „Jenny“ gilt als hoffnungsvolle Nachwuchsspielerin des Deutschen Tischtennis Bundes (DTTB) und trainiert im Leistungsstützpunkt Düsseldorf. Marketa Benesova konnte für ein weiteres Jahr verpflichtet werden und spielt an Position zwei. In der oberen Hälfte wird sie sicher einen schweren Stand haben, denn gegenüber der Vorsaison haben sich fast alle Teams verstärkt. Bekannte Tischtennisgrößen werden also in Merseburg aufschlagen. Die international erfahrenen Jing Tian- Zörner (TTK Anröchte), Jie Schöpp (SC Poppenbüttel), Pengpeng Guo (3B Berlin II), Katalin Jedtke (Kaltenkirchner TS) aber auch die ehemaligen Jugendnationalspielerinnen Svenja Obst (Tostedt II) und Jessica Wirdemann (TTVg Kleve) sind nicht zu unterschätzen. Sie alle wollen sich für die 1. Bundesliga empfehlen. Klarer Aufstiegsfavorit ist der TTK Anröchte. Mitaufsteiger TTV Hövelhof ist allerdings wie Kleve nicht zu unterschätzen, denn beide Vereine vermelden starke Neuzugänge. Ohne Abstiegssorgen sollten sicherlich Kaltenkirchen und Tostedt II sein. Spielt Schöpp bei Poppenbüttel alle entscheidenden Spiele mit, so sollte es für den Klassenerhalt reichen. Obwohl VfL Tegel-Berlin, TuS Uentrop (mit der deutschen Schülermeisterin Ildiko Imamura) und TSV Merseburg als Abstiegskandidaten gehandelt werden, sind alle drei Mannschaften nicht gewillt, das Feld kampflos zu räumen. Mit Julia Bütow und Neuzugang Doreen Beckert (Post Zeulenroda), die bisherige Nummer eins in Thüringen, ist man im unteren Paarkreuz nicht chancenlos. Mandy Ködel kann erst in der zweiten Halbserie wieder voll trainieren, steht der Mannschaft im Notfall aber zur Verfügung. Mit dem Einsatz der vor zwei Jahren beim TSV spielenden Chinesin Chen Yi liebäugelt man. Sie ist aus familiären Gründen vorübergehend in ihre Heimat zurückgekehrt, möchte aber wieder nach Deutschland. „Wir haben Kontakt zu ihr und hoffen eventuell auf einen Einsatz in der Rückrunde“, blickt TSV-Abteilungsleiter Klaus Ködel voraus. Die TSV-Damen werden kämpferisch und spielerisch alles geben, um ihr selbst gestecktes Saisonziel zu erreichen. Dafür benötigen sie aber die Unterstützung ihrer Fans und hoffen, dass sie bei den Heimspielen wieder die Mannschaft nach vorn treiben. „Die Begegnungen in Merseburg werden wieder in der Brauhaus-Sporthalle ausgetragen. Dafür hat der Tischtennisverband eine Ausnahmegenehmigung erteilt“, bestätigt Wiest. Die Spielboxen, die eigentlich ein Abmaß von 14 mal 7 Meter haben müssen, sind für die Merseburger Halle auf 12 mal 6 Meter festgeschrieben. So bleibt für das Unternehmen Klassenerhalt die gewohnte Umgebung erhalten. Das erhöhte Budget für die 2. Bundesliga konnte mit Unterstützung des Hauptsponsors (Gehrig-Verlag) und weitere Förderer gesichert werden. In der nächsten Woche beginnt das Training für die kommende Saison. Mit Teilnahmen an Vorbereitungsturnieren will man die Qualität der einzelnen Spielerinnen verbessern. Der Punktspielauftakt erfolgt dann am 5./6. September mit den Auswärtsbegegnungen in Kleve und beim TuS Uentrop. Das erste Heimspiel findet am 10. Oktober gegen den TKK Anröchte in der Brauhaushalle statt. Die moderaten Eintrittspreise (2,50 Euro) - wobei Kinder und Jugendliche nichts zahlen - sollten für zusätzlichen Zuspruch sorgen. Marketa Benesova will mit ihren Mannschaftskameradinnen vom TSV auch in der 2. Bundesliga bestehen.

von Heinz Böttger
Fotos: Peter Wölk Weiterlesen
Ying Ni Zhan ist die neue Nummer eins im Team - Neuzugang bei den Damen des TSV Merseburg strebt Rückkehr in den Stamm der Nationalmannschaft an

MERSEBURG/MZ - Die Tischtennis- Damenmannschaft des TSV Merseburg qualifizierte sich mit dem Regionalliga- Staffelsieg in der vergangenen Saison für die 2. Bundesliga. Dieser großen sportlichen Herausforderung nach dem Aufstieg wollen sich die Merseburgerinnen mit einer neuen Spielerin auf der Teamposition eins stellen. Ying Ni Zhan kam vom Erst-Bundesligisten Bad Driburg in die Saalestadt. Unser Mitarbeiter Heinz Böttger unterhielt sich vor der Saisonvorbereitung mit ihr.
ying ni zhanKönnen sie sich den Sportinteressierten unserer Region etwas näher vorstellen? Zhan: Ich bin 20 Jahre alt und kam als Zehnjährige nach Deutschland. Mein Vater war damals Tischtennis-Profi bei Bayer Uerdingen und holte mich, meine Mutter und meine jüngere Schwester aus China nach Nordrhein-Westfalen. Ich bin derzeit Hauptgefreite der Bundeswehr und diene bei der Sportfördergruppe in Köln, da ich zum erweiterten Kreis der deutschen Nationalmannschaft gehöre. Beschreiben sie uns bitte ihren sportlichen Werdegang? Zhan: Angefangen habe ich mit zehn Jahren bei Bayer Uerdingen, wo ich neun Jahre lang spielte. Von der Bezirksklasse gelang uns der Durchmarsch bis in die 2. Bundesliga. In der letzten Saison gehörte ich zum Team des Erstligisten Bad Driburg. Im Nachwuchsbereich gewann ich 2004 und 2007 die deutschen Meistertitel im Einzel. Im Schülerbereich holte ich auch im Mixed und Doppel Medaillenplätze. Bei den Nachwuchs-Europameisterschaften wurde ich 2007 Dritte. Seit 2008 gehöre ich zum Kreis der Nationalmannschaft. Wie kamen sie zum TSV nach Merseburg und wie bekommen sie die Entfernung zwischen Wohn-, Trainigs- und Heimspielort ihres neuen Vereins unter einen Hut? Zhan: Ich suchte unbedingt einen Verein in der 2. Bundesliga. Die Kontakte zu mir knüpfte Klaus Ködel. Ich wohne weiter in Krefeld und trainiere im Bundesleistungszentrum in Düsseldorf. Zu den Heimspielen in Merseburg werde ich freitags anreisen, um dann am Samstag ausgeruht antreten zu können. Zu den Auswärtsspielen werde ich zumeist direkt von daheim zu den Spielorten fahren. Zu den Heimspielen ist der Weg für mich oft weiter als zu den Auswärtsauftritten des TSV. Welche sportlichen Ziele haben sie sich für die kommende Saison gesteckt? Zhan: Wir wollen mit dem TSV den Klassenerhalt schaffen. Aber es wird schwer, da viele gute Teams in der 2. Bundesliga vertreten sind. Ich hoffe es gelingt uns, denn ich möchte gern in Merseburg bleiben, weil ich sehr gut aufgenommen wurde und ich mich sehr wohl fühle. Das letzte Jahr lief für mich sportlich nicht optimal, weder in Bad Driburg noch in der Auswahl. Ich will mich verbessern und wieder zum Stamm der Nationalmannschaft gehören.
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Jenaer bester Freizeitspieler

Norman Eckardt gewinnt Volkssportturnier des TSV Merseburg und der MZ

Peter Fischer„Es hat mir trotzdem sehr viel Spaß gemacht", zog der 69-Jährige Peter Fischer aus Mücheln ein kurzes Resümee. Er war am Freitag im Finale des erstmalig vom TSV 1990 Merseburg und der Mitteldeutschen Zeitung durchgeführten Tischtennis-Freizeitturniers in der Dürerhalle Merseburg gescheitert. Der 40 Jahre jüngere Jenaer Norman Eckardt hatte die Oberhand behalten und entschied das Endspiel klar mit 3:0-Sätzen für sich. Nach der Auslosung gingen die Freizeitsportler in sieben Dreierund einer Zweiergruppe an die Tische. Edith Habel war das Losglück nicht hold, hatte sie doch mit Norbert Rygoll und Roland Bugar zwei starke Gegner in ihrer Gruppe. „Wenn es bei mir nicht klappt, werde ich mit meinem Schwager Wilfried mitfiebern", sagte die 66-Jährige, die sonst nur an der heimischen Tischtennisplatte mit ihrem Ehemann und Freunden spielt. Sie schied in der ersten Runde als Drittplatzierte ihrer Gruppe leider aus. In das Achtelfinale hatte es hingegen Tim Holzhausen (12), einer der jüngsten Turnierteilnehmer, geschafft. Bei dem Nachwuchstalent des TSV 90 waren gute Ansätze zu erkennen, doch sein Gegner Peter Fischer, der spätere Finalteilnehmer, konnte mit seiner Routine überzeugen. Durch ein 0:3 war für Tim nach der zweiten Runde Schluss. Der Altersunterschied der Kontrahenten, der in diesem Spiel 57 Jahre betrug, bewies den Volkssportcharakter der Veranstaltung. In das Achtelfinale eingezogen war auch Peter Piechotta (49), der dort auf Wolfram Weiwad (37) traf. Der sportbegeisterte Piechotta, gleichzeitig Präsident des Landesverbandes der DLRG, bewies seine Vielseitigkeit. Früher als Kind habe er oft Tischtennis gespielt, aber nie in einem Verein. „Ich folge gern solchen Aufrufen wie diesem und mache mit um Spaß zu haben", strahlte der 49-Jährige nach seinem 3:0-Sieg über Weiwad, denn er hatte damit sogar das Viertelfinale erreicht. Unter den besten Acht kamen die Freizeitsportler dann richtig ins Schwitzen. Michael Heinreich(43) hatte gegen seinen jüngeren Gegner Stephan Oberreich verloren. „Hier konnte ich nicht mehr mithalten", gab Heinrich zu. Die Besten an diesem Tag, Peter Fischer und Norman Eckardt, standen im Finale. Eckardt, der eigentlich aus Jena kommt, wurde von seiner Schwiegermutter Petra Thimme auf das Turnier aufmerksam gemacht und war extra dafür angereist. „Ich hatte es in der Zeitung gelesen und weiß ja, dass Norman gern Tischtennis spielt. Da habe ich ihm Bescheid gesagt und es hat sich gelohnt", war auch sie begeistert, dass es am Ende zum Turniersieg gereicht hat. Aber auch Fischer zeigte sich zufrieden.Shokampf Blaszczyk  - Plachy „Mit dem zweiten Platz habe ich nicht gerechnet.", so der sportbegeisterte 69-Jährige Rentner, der sich regelmäßig einmal pro Woche mit Freunden zum Tischtennisspielen trifft. „Jetzt muss ich mich beeilen. Ich will doch die Profis sehen", erklärte Fischer und verschwand in den Umkleideräumen. Denn die Augen in der Halle und auf den Zuschauerrängen richteten sich schon auf die beiden mehrfachen Olympia-, Welt- und Europameisterschaftsteilnehmer, Lucjan Blaszcyk und Josef Plachy. Sie waren bereits an der Platte und spielten sich zum Aufwärmen einige Bälle mit „erschreckend" schnellem Tempo zu. In einem Schaukampf zeigten die beiden dann Tischtennis auf höchstem Niveau. Es schien so, als hätten sie die Gesetze der Physik außer Kraft gesetzt. Schmetterbälle, Topspinschüsse, Effet - und jede Menge Gags. So wurde, wenn ein Ball zu weit kam, die Platte ein Stück verschoben oder über die Absperrung hinaus gespielt. Auch mit dem Schläger im Mund kam der Ball auf der Gegenseite an. Bälle mit dem Kopf, der Fußsohle, oder ein Spiel im Sitzen hinter der Platte, waren Showeinlagen, die die Profis zum Besten gaben und die bei den Zuschauern Würdigung fanden. Kurzum, die beiden hatten am Freitagabend die ganze Halle voll im Griff.

von Anke Losack Weiterlesen

Favoriten erwartungsgemäß vorn

Lucjan Blaszczyk und Josef Plachy gewinnen international besetztes Turnier in Merseburg - Zum Saisonausklang stand der Spaß im Vordergrund

Josef PlachyAnknüpfend an die erfolgreichen internationalen Tischtennis-Turniere um den Raben-Cup, die bis 1996 in der Domstadt stattfanden, organisierte der TSV Merseburg am Sonnabend in der Sporthalle in der Dürerstraße praktisch eine Neuauflage. Das internationale Zweier-Mannschaftsturnier, bei dem zum Saisonausklang der Spaß im Vordergrund stand, hatte eine gute Besetzung gefunden. Aufgrund von Problemen bei der Anreise konnten einige europäische Spieler ihren Start kurzfristig in Merseburg nicht wahrnehmen. Die acht angereisten Teams garantierten aber trotz allem, dass eines der leistungsstärksten Vereinsturniere von Sachsen-Anhalt in der Saalestadt ausgetragen werden konnte. Die herausragenden Teilnehmer waren ohne Zweifel die mehrmaligen Olympia- und WM-Teilnehmer Lucjan Blaszczyk (Polen) und Josef Plachy (Tschechien), die ihrer Favoritenrolle am Ende gerecht wurden. „Ich freue mich, dass ich nach einigen Jahren der Abstinenz wieder in Merseburg aufschlagen kann", unterstrich der Tscheche. Mit Blaszcyk hatte er bereits am Freitagabend bei einem Showkampf (die MZ berichtete) am Rande des Jedermann-Turniers die Tischtennis-Fans begeistert. Beim Mannschaftsturnier am Sonnabend wurde in zwei Vierergruppen gespielt, wobei die beiden erstplatzierten Teams die Endrunde erreichten. Ohne größere Überraschungen wurden die Gruppenspiele absolviert. In der Gruppe eins spielten Sachsen-Anhalts Landesmeister Jens Beckmann/Michi Görner (MSV Hettstedt/SV Biederitz) ohne Respekt gegen Blaszczyk/Plachy. In einem sehenswerten Fight nahmen die Außenseiter den großen Favoriten unter viel Beifall einen Satz ab und erreichten mit Gruppenrang zwei die Endrunde. Christoph Waltemode/Ying-ni Zhan (BSV Dortmund/Bad Driburg) gewannen ebenfalls sicher in der Vorrundengruppe zwei vor Anna Helbig/Linda Renner (Leutzscher Füchse). Die sympathischen Leipzigerinnen boten eine hervorragende kämpferische Leistung und erreichten verdient die Endrunde. Hier trafen sie auf Blaszczyk/Plachy, was natürlich das Aus bedeutete. Im anderen Halbfinale kam es zur spannendsten Begegnung des Tages. Durch eine leichte Schulterverletzung spielte „Jenny" Ying-ni Zhan, die in der kommenden Saison die Nummer eins des Merseburger Damenteams in der 2. Bundesliga sein wird, etwas verhalten und riskierte nicht zu viel. Beckmann/Görner waren nahe dran, die Turnierüberraschung zu schaffen. Im entscheidenden Satz unterlief Beckmann beim Stand von 10:10 ein Fehlaufschlag und eine anschließende „Vorhandrakete" von Waltemode brachte die Spielentscheidung. Der Dortmunder war für das Team aus Sachsen-Anhalt einfach zu stark. Somit kam es zum erwarteten Endspiel. Die Zuschauer kamen hier nochmals voll auf ihre Kosten. Plachy und Waltemode boten mit ihren phantastischen Ballwechseln sehr guten Tischtennissport mit großem Unterhaltungswert. Am Ende war Waltemode im Entscheidungssatz mit 12:10 erfolgreich. Dadurch gab es zum Turnierabschluss noch eine spannende Begegnung. Blaszczyk machte schließlich den Turniersieg gegen Waltemode in einem beidseitig offensiv geführten Spiel perfekt. Beim abendlichen Ausklang des Turniers kam nochmals zum Ausdruck, dass der TSV Merseburg ob seiner in der 2. Bundesliga spielenden Damen-Mannschaft und dem wieder neu belebten internationalen Turnier ein Aushängeschild des Tischtennisverbandes des Landes ist.

von Heinz Böttger und Klaus Ködel Weiterlesen
Der TSV gibt offiziell den Rückzug der 1. Herrenmannschaft aus der Landesliga in die Bezirksliga bekannt.

Aus privaten Gründen einzelner Spieler, hat die Mannschaft gemeinsam mit den Vorstand beschlossen sich in die Bezirksliga zurückstufen zu lassen.

Jürgen Bohndorf                       Peter Wiest                           Klaus Ködel
Mannschaftsleiter                     Präsident                              Geschäftsführer
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Lucjan Blaszczyk und Josef Plachy starten beim TSV Turnier
       

Einen sportlichen "Leckerbissen vom Feinsten" serviert der TSV 1990 Merseburg allen Tischtennisbegeisterten kommendes Wochenende. 14 Mannschaften aus 4 verschiedenen Ländern gehen in Merseburg an den Start. Mit den mehrfachen Olympia-, Welt- und Europameisterschaftsteilnehmern Lucjan Blaszczyk (Polen) und Josef Plachy (Tschechien) schlagen zudem absolute Topspieler auf. Außerdem haben weitere Spieler und Spielerinnen der Bundes- und Regionalligen ihr Kommen angekündigt. Erstmalig werden sich auch unsere Neuzugänge der Damenmannschaft den Fans vorstellen, auch wenn sie das Turnier noch für ihre alten Vereine bestreiten. Während unsere zukünftige Nummer 1  Ying Ni Zhan (Bad Driburg) mit Christoph Waltemode (Borussia Dortmund) spielen wird, bilden Julia Bütow und unser 2. Neuzugang Doreen Beckert (Post SV Zeulenroda), sowie Mandy Ködel und Victoria Reimann ein Team. Der amtierende Sachsen-Anhaltinische Landesmeister Jens Beckmann (Hettstedt) geht mit Michél Görner (Biederitz) an den Start. Die Spitzenspieler des TTVSA werden sich strecken müssen, um eine vordere Platzierung zu belegen.
Gespielt wird zunächst in Gruppen, wobei die beiden Erstplatzierten jeder Gruppe die Endrunde erreichen.
Spielort ist die Dürer - Halle in der Dürer-Straße. Die Turniereröffnung erfolgt 10.00Uhr. Beginn der Endrunde ist ca. 14.00Uhr. Für reichlich Speisen und Getränke ist gesorgt.

Unser besonderer Dank gilt der TOTAL RAFFINERIE MITTELDEUTSCHLAND, den STADTWERKEN MERSEBURG, der VOLKS und RAIFFEISENBANK SAALE-UNSTRUT und dem RADISSON BLU HOTEL HALLE - MERSEBURG, ohne deren großzügigen Unterstützung wir dieses Turnier nicht hätten veranstalten können.

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