Ying Ni Zhan verpasst Sensation nur knapp

ying ni zhan ttvsaVom 05.03. – 07.03. fanden in Trier die diesjährigen Nationalen Deutschen Meisterschaften statt. Für den TSV 1990 Merseburg ging Ying Ni Zhan an den Start.
Während die Topstars des DTTB bereits für die am Samstag und Sonntag stattfindende Endrunde gesetzt wurden, musste sich Jenny am Freitag zunächst für diese qualifizieren. In der Gruppe H traf sie dabei auf ihre ehemalige Nationalmannschaftskameradin Ann Kathrin Herges (STTB, ATSV Saarbrücken), die Jugendspielerin Meike Müller (TTVN, Spvg. Oldendorf) und die 5. der Norddeutschen Meisterschaften, Bianca Dahlke (TTVSH, Kaltenkirchener TS). Nach einigen Startschwierigkeiten steigerte sich Jenny von Spiel zu Spiel und setzte sich sowohl gegen Dahlke, als auch gegen Müller mit 3:2 bzw. 3:1 durch. Da auch Herges ihre beiden Partien zuvor erfolgreich gestalten konnten, kam es zu einem richtigen Endspiel um den Gruppensieg. Hier musste sich Zhan leider knapp in der Verlängerung des Entscheidungssatzes geschlagen geben und qualifizierte sich somit als Gruppenzweite für die Hauptrunde.
Am Samstag wurde das Turnier nach der offiziellen Eröffnung mit dem Doppelwettbewerb fortgesetzt. An der Seite von Amelie Solja (STTB, TTSV Saarlouis – Fraulautern) unterlag Ying Ni Zhan etwas überraschend bereits in der 1. Runde Juliette Hoffmann (SÄTTV, BSC Rapid Chemnitz) und Katharina Schneider (BYTTV, TTC Langweid). Diese unerwartete Niederlage sollte der guten Leistung von Jenny jedoch aber keinen Abbruch tun, sondern spornte sie für das Spiel in der Hauptrunde gegen die Vorjahressiegerin und an Position 2 gesetzte Elke Schall (WTTV, DJK TuS Essen – Holsterhausen) nur noch mehr an. In einem hochklassigen Spiel verschlief Zhan zunächst den Start und lag schnell mit 0:2 zurück. Doch sie kam zurück und konnte den zwischenzeitlichen Ausgleich schaffen. Im 5. Satz konnte sich keine der beiden Spielerinnen bis zum Stand von 6:6 absetzen. Durch zwei Glücksbälle schaffte Schall dann jedoch das Break, von dem sich Jenny nicht wieder erholen sollte.
Mit der gezeigten Leistung hat Ying Ni Zhan einmal mehr bewiesen, dass sie weiterhin zu der erweiterten Spitze in Deutschland zählt und an einem guten Tag auch gegen Spitzenspielerinnen mithalten kann.
Herzlichen Glückwunsch! 

 

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