TTC Berlin Neukölln II – TSV 1990 Merseburg 7:7

 

christina wirthDer Schock für die Mannschaft des TSV 1990 Merseburg kam Donnerstagabend. Marketa Benesova musste wegen Prüfungsvorbereitungen kurzfristig absagen. Vorstand und Spielerinnen hatten dafür volles Verständnis und wünschten Benesova für die anstehende Prüfung am Montag alles Gute. Damit wurden den TSV Damen in beiden Spielen nur Außenseiter Chancen zugebilligt, welche man aber zumindest im Spiel gegen die zweite Vertretung nutzen wollte. Der angestrebte Punktgewinn schien jedoch bei Bekanntgabe der Doppelaufstellungen in weite Ferne zu rücken, trafen die aus taktischen Gründen als Doppel zwei spielenden Mandy Ködel / Victoria Reimann doch auf das Spitzendoppel der Neuköllner Jutta Baron / Ilona Schutz, denen man aus dem Wege gehen wollte. Nach einem 1:5 Rückstand im ersten Satz setzten Ködel / Reimann mit risikovollem Angriffspiel alles auf eine „Karte“, welches auch belohnt wurde. Am Ende stand ein 3:1 Sieg zu Buche. Da Steffi Gatzki / Christina Wirth gegen Xenia Steinorth / Ina-Mareike Teuber unterlagen, ging es mit dem erhofften Spielstand von 1:1 in die Einzelspiele. Hier dominierte zwar die erfahrene Abwehrspielerin Baron auf seitens der Neuköllnerinnen, die kein Spiel verlor, aber die bessere Mannschaftsleistung boten die TSV Damen. Keine Mannschaft konnte sich eine größere Führung erspielen, so dass es beim Spielstand von 7:6 für Neukölln zum alles entscheidenden letzten Spiel kam. Wirth hatte es nun in der Hand den angestrebten Punktgewinn perfekt zu machen. 2:1 für Wirth, aber nach Satzausgleich und 9:2 Führung für Teuber war praktisch die Entscheidung gefallen. Was jetzt passierte war das Spiegelbild aus der Hinrunde. Hier führte Wirth 9:2 im Entscheidungssatz und unterlag. Was keiner für möglich gehalten hat, wurde Realität. Wirth machte 9 Punkte hintereinander und sicherte unter großem Jubel den nicht mehr für möglich gehaltenen Punktgewinn.

 

TTC Berlin Neukölln I – TSV 1990 Merseburg 8:3

 

mandy koedelIm zweiten Spiel gegen Neukölln I hatte man wieder einen guten Start, konnten doch Ködel / Reimann wiederum ihr Doppel siegreich gestalten. In den folgenden Einzelspielen hatten diesmal vor allem Reimann und Wirth nicht das nötige Glück auf ihrer Seite, unterlagen Sie doch in allen Partien nur knapp. Anders dagegen Ködel, der man ihre Spielpraxis vom vorherigen Tag anmerkte. Mit ihrem gewohnt aggressiven Angriffsspiel ließ Sie ihren Gegnerinnen keine Chance und konnte damit das Ergebnis etwas freundlicher gestalten. Besonderer Dank gilt Steffi Gatzki, die sich der Mannschaft kurzfristig zur Verfügung stellte und während des Spiels in der Betreuung eine wichtige Stütze der Mannschaft war.

 

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